„Kern ist die physische Messe“

Konsumgütermessen in Frankfurt mit erweiterter digitaler Ergänzung

Die digitale Pressekonferenz zu den Frankfurter Konsumgütermessen wurde aus dem Pressezentrum übertragen. Bereichsleiter Philipp Ferger war die Erleichterung darüber, dass es wieder losgeht, deutlich anzumerken.
Die digitale Pressekonferenz zu den Frankfurter Konsumgütermessen wurde aus dem Pressezentrum übertragen. Bereichsleiter Philipp Ferger war die Erleichterung darüber, dass es wieder losgeht, deutlich anzumerken.
13.10.2021

„Endlich wieder internationale Konsumgütermessen am Standort Frankfurt!“ Mit diesen Worten begann Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs, sein Statement bei der digitalen Pressekonferenz, mit der sich die Messe Frankfurt gestern an die Öffentlichkeit wandte. Sowohl der Messeverbund Christmasworld, Paperworld und Creativeworld Ende Januar als auch die Ambiente im Februar sollen nach der Corona-Zwangspause wieder als Präsenzveranstaltungen stattfinden. Der Bedarf und der Wunsch nach persönlichem Austausch seien enorm, so Ferger.

Die beiden wichtigsten Botschaften von Ferger: „Unsere Messen hier am Standort sind sicher“, und: „Kern und Ausgangspunkt ist immer die physische Messe“ – auch wenn es ergänzende digitale Angebote geben wird, um den Messebesuch zu verlängern und umgekehrt den Ausstellern die Möglichkeit zu geben, internationale Einkäufer zu erreichen, die nicht reisen können. Dafür hat die Messegesellschaft ihre Online-Orderplattform Nextrade weiterentwickelt. Hersteller und Händler sollen damit ihre internationale Reichweite auch nach der Veranstaltung weiter ausbauen und Networking-Funktionen nutzen können. Die direkte Orderfunktion über Nextrade wird dabei interaktiver. Denn der Ausbau der Showrooms in 3-D soll für mehr Erlebnisshopping sorgen, so die Messe.

Der Wunsch nach persönlichem Austausch ist enorm
Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs, Messe Frankfurt

Was das Hygiene- und Sicherheitskonzept angeht wird, so der aktuelle Stand, die 3G-Regel gelten. Zu den Maßnahmen gehören außerdem 100 Prozent Frischluftzufuhr, großzügige Gestaltung von Hallen und Eingängen, um Sicherheitsabstände zu wahren, intensive Reinigungsmaßnahmen, ein hygieneangepasstes Gastronomiekonzept sowie natürlich das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Tickets müssen im Vorfeld erworben werden, es gibt keinen Verkauf vor Ort.

Beteiligung aus China deutlich reduziert

Für alle vier Messen berichten die Veranstalter von guten Buchungen. Eine Prognose zu Aussteller- und Besucherzahlen geben sie nicht ab, sie rechnen jedoch auch mit Zuspruch aus dem Ausland. Nach aktuellem Stand ist die Einreise nach Deutschland für Geschäftsreisende aus fast allen Ländern ohne Quarantäne möglich. Allerdings räumte Ferger ein, dass „die Beteiligung chinesischer Aussteller wie auch Besucher aufgrund der dortigen massiven Reiserestriktionen deutlich reduziert sein wird“.

Die Messetermine 2022 sind: Christmasworld 29. Januar bis 2. Februar, Paperworld und Creativeworld 30. Januar bis 2. Februar, Ambiente 11. bis 15. Februar.

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