Angst vor Lieferengpässen

Weihnachtsgeschenke werden 2021 früher gekauft

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei den Geschenken selbst und bei deren Verpackung eine Rolle.(Quelle: Pexels)
Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei den Geschenken selbst und bei deren Verpackung eine Rolle.
24.11.2021

Die weltweite Logistikkrise wirft ihre Schatten auf das Weihnachtsfest. Das zeigen Ergebnisse einer Studie der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Anfang November wurde eine Umfrage unter rund 1.500 Deutschen durchgeführt. 30 Prozent der Befragten geben aufgrund der Lieferengpässe an, ihre Weihnachtseinkäufe vorzuziehen. 55 Prozent wollen den größten Teil bereits im November erledigen. 54 Prozent gehen von leicht steigenden Preisen aus, 29 Prozent von deutlich steigenden.

Nachhaltigkeit spielt große Rolle

Im Durchschnitt haben die Umfrageteilnehmer ein Budget in Höhe von 273 Euro vorgesehen – das sind rund drei Prozent weniger als in den beiden Vorjahren (jeweils 281 Euro). 71 Prozent wollen beim Schenken und Feiern auf Nachhaltigkeit achten und 39 Prozent dafür auch mehr Geld in die Hand nehmen: Durchschnittlich kalkulieren die Befragten Mehrausgaben von 28 Euro. 48 Prozent wollen Verpackungsmaterial sparen. 29 Prozent wollen bei der Geschenkewahl darauf achten, dass die Produkte Nachhaltigkeitskriterien entsprechen – bei Elektronikgeräten beispielsweise die höchste Effizienzklasse. 47 Prozent der Befragten wollen einen Umschlag mit Geld oder Gutscheinen verschenken. Vor einem Jahr trafen noch 59 Prozent diese Wahl, vor zwei Jahren sogar 69 Prozent.

Der Anteil der Bundesbürger, die lieber stationär einkaufen wollen, sank von 42 Prozent im Vorjahr auf nun 35 Prozent. Der Onlinehandel stieg im vergangenen Jahr von 17 auf 28 Prozent und in diesem Jahr noch einmal um zwei Prozentpunkte auf 30 Prozent. 35 Prozent der Befragten geben in diesem Jahr an, sowohl online als auch stationär einkaufen zu wollen. 66 Prozent schätzen in erster Linie am Onlinekauf, dass die Geschäftszeiten wegfallen. Dagegen ist der Gesundheitsschutz – vor einem Jahr noch von 62 Prozent genannt – aktuell nur noch für 39 Prozent ausschlaggebend.

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