Destatis-Meldung für November 2021

Umsatzrückgang im Handel mit Produkten für Einrichtung, Haushalt und Bauen

Der Baumarkt- und Einrichtungshandel verzeichnete im zurückliegenden November ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
Der Baumarkt- und Einrichtungshandel verzeichnete im zurückliegenden November ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
04.01.2022

Der Umsatz im Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2021 in Deutschland 1,2 Prozent niedriger als im Oktober des vergangenen Jahres und 2,2 Prozent höher als im Vorkrisenmonat Februar 2020. Im gesamten Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln waren die realen (preisbereinigten) Umsätze im November 2021 kalender- und saisonbereinigt 0,6 Prozent höher als im Oktober 2021 und lagen mit einem Plus von 9,4 Prozent deutlich über dem Niveau des Februars 2020. Der Internet- und Versandhandel verzeichnete im November 2021 ein Umsatzminus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

(Quelle: Destatis)

Insgesamt haben die Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen der Wiesbadener kalender- und saisonbereinigt real 0,6 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 1,1 Prozent mehr umgesetzt als im Oktober 2021. Im Vergleich zum Februar 2020 war der Einzelhandelsumsatz real 5,9 Prozent höher. Gegenüber November 2020 sank der Umsatz real um 2,9 Prozent, stieg allerdings nominal um 0,2 Prozent. Als mögliche Ursachen für den Umsatzrückgang nennt die Behörde die Lieferengpässe im Einzelhandel sowie den starken Anstieg der Einzelhandelspreise.

Rekordumsatz im Gesamtjahr erwartet

Im gesamten Jahr 2021 hat der Einzelhandel in Deutschland laut einer Schätzung der Statistiker einen neuen Rekordumsatz erwirtschaftet. Demnach erzielte er in den zurückliegenden zwölf Monaten real zwischen 0,6 Prozent und 1,2 Prozent sowie nominal zwischen 2,8 Prozent und 3,4 Prozent mehr Umsatz als im bislang umsatzstärksten Jahr 2020. Daraus ergeben sich mittlere Vorjahresveränderungsraten von real 0,9 Prozent und nominal 3,1 Prozent.

(Quelle: Destatis)
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