Zwei Familien nach Köln geholt

Edra/Ghin bittet um Hilfe für geflüchtete Epicentr-Mitarbeiter

John Herbert (2. v. l.) zusammen mit den beiden geflüchteten Familien vor dem Kölner Dom.(Quelle: Edra/Ghin)
John Herbert (2. v. l.) zusammen mit den beiden geflüchteten Familien vor dem Kölner Dom.
21.03.2022

Der europäische Baumarktverband Edra/Ghin bittet um Hilfe für geflohene Mitarbeiter seines Mitglieds Epicentr. In der vergangenen Woche sind zwei Familien mit jeweils drei Kindern zuerst in Nürnberg angekommen und dann vom Verband nach Köln geholt worden. Hier sind sie zunächst auf Kosten des Verbands untergebracht und werden verpflegt, bis sie staatliche Hilfe bekommen.

Verbandsgeschäftsführer John Herbert bittet nun um Spenden, um diese Unterstützung zu finanzieren. Er appelliert außerdem an seine Mitglieder, dadurch weitere Hilfen für Epicentr-Mitarbeiter zu ermöglichen, die nach Deutschland fliehen. Herbert war zuvor von Yuri Yakovlev, operativer Geschäftsführer von Epicentr, kontaktiert und auf die Notlage aufmerksam gemacht worden.

Epicentr, seit 2008 Mitglied der Edra/Ghin, ist Marktführer in der Ukraine. Drei seiner zuletzt 54 Standorte mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 22.000 m² wurden im Krieg bislang zerstört, und zwar in Charkiw, Tschernihiw und Kiew, ein weiterer Markt in Charkiw ist stark beschädigt, so Yuri Yakovlev. Ein Video dokumentiert die Zerstörung eines Marktes in der Nähe von Kiew. Aktuell sind die Märkte im Osten des Landes geschlossen, im Westen jedoch weiterhin geöffnet.

Dieses Video eines zerstörten Epicentr-Marktes in der Nähe von Kiew wurde der Edra/Ghin zugesandt.
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