Einmalige Veranstaltung im Juni

Heimtextil Summer Special stellt Nachhaltigkeit in den Fokus

Nachhaltige Herstellungsweisen, Materialien und Nutzung der Stoffe bestimmen die Heimtextil-Sonderausgabe. (Quelle: Spott für Heimtextil)
Nachhaltige Herstellungsweisen, Materialien und Nutzung der Stoffe bestimmen die Heimtextil-Sonderausgabe. 
07.04.2022

Infolge der Absage der Heimtextil an ihrem angestammten Termin im Januar hat sich die Messe Frankfurt in Absprache mit Ausstellern und Verbänden dazu entschieden, die Veranstaltung als einmaliges Summer Special vom 21. bis 24. Juni auf die Beine zu stellen. Parallel dazu finden mit der Techtextil und Texprocess zwei Schauen zum Thema technische Textilien statt. Eine Eintrittskarte ist für alle drei Events gültig. Die Veranstalter erhoffen sich davon, ähnlich wie beim neuen Messetrio unter dem Motto Home of Consumer Goods, Synergien für Aussteller und Besucher. So seien Geschäftsbeziehungen in neuen Konstellationen möglich, da Teilnehmer, die sich sonst nicht begegnen könnten, aufeinanderträfen, berichtete Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies bei der Messe Frankfurt, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Deutlich sei auch der Wunsch aus der Branche nach einer Präsenzmesse gewesen, so Schmidt weiter. Erleichtert durch die Aufhebung von Zutrittsregelungen, Kapazitätsbeschränkungen und der Maskenpflicht ist diese nun wieder möglich. Um trotzdem Sicherheit zu gewährleisten, setzen die Veranstalter auf Online-Tickets, Frischluftzufuhr, großzügige Hallenplanung und intensive Reinigung. Zudem wird die Messe ins Netz erweitert. Die „Digital Extension“ ist vier Wochen lang verfügbar.

In einer Pressekonferenz informierten Veranstalter und Fachleute aus der Branche über die Messen im Sommer.
In einer Pressekonferenz informierten Veranstalter und Fachleute aus der Branche über die Messen im Sommer. (Quelle: Messe Frankfurt/Screenshot)

Inhaltlich stehen in diesem Jahr vor allem Nachhaltigkeitsthemen im Fokus. Ein Beispiel sind die Heimtextil-Trends in Halle 4.0 unter dem Motto „Next Horizons“: Für das Standdesign werden lokale Ressourcen sowie umweltfreundliche oder geliehene Materialen benutzt. Hinzu kommen „Green Tours“ genannte Führungen und das Green Village in Halle 3.0. Dort stellen Experten für nachhaltige Textilzertifizierung aus. Und auch das Texpertise Network, das das globale Gesamtangebot an Textilmessen der Messe Frankfurt umfasst, nimmt die klimafreundliche Entwicklungen der Branche in den Fokus. Es will die UN Sustainable Development Goals auf allen Messen sichtbar machen.

Weitere Schwerpunkte sind das internationale Großvolumengeschäft und der Einzelhandel. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt Frankfurt mit Vorträgen und Schauen. 800 Aussteller aus 47 Ländern hätten bislang zugesagt, betont Schmidt. Allerdings hatten die Veranstalter im Februar noch von 1.000 Anmeldungen gesprochen. Für manche der sonst üblichen Aussteller sei dies der falsche Zeitpunkt und sie hätten sich daher gegen eine Teilnahme entschieden, erklärte Schmidt. 

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