Erster Nachhaltigkeitsbericht

Deutsche Stihl-Standorte bereits bilanziell klimaneutral

Um einen Beitrag zur Einhaltung der Klimaziele zu leisten, möchte Stihl bis zum Jahr 2030 klimaneutral, materialsparend und fair arbeiten.(Quelle: Stihl)
Um einen Beitrag zur Einhaltung der Klimaziele zu leisten, möchte Stihl bis zum Jahr 2030 klimaneutral, materialsparend und fair arbeiten.
01.06.2022

Die Stihl-Gruppe hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. In drei Fokusfeldern – Ökosysteme, Kreisläufe und Sorgfalt – hat sich das Familienunternehmen bis 2030 ambitionierte Ziele gesetzt: Stihl will klimaneutral, materialsparender und weiterhin fair arbeiten, um auch in Zukunft den Menschen die Arbeit mit und in der Natur zu erleichtern. Damit soll auch ein Beitrag zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen geleistet werden. Dr. Nikolas Stihl, Enkel des Firmengründers Andreas Stihl sowie Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzender, betont: „Als Unternehmen mit Wurzeln in der Forstwirtschaft sind wir traditionell mit der Natur verbunden und leben von ihr. Deshalb standen und stehen im Mittelpunkt unseres Handelns schon immer der Mensch, die Natur und deren Kraft zu wachsen. Das treibt uns an und wollen wir weiter fördern.“ 

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie widmet sich Stihl dem Schutz der Ökosysteme, wozu auch Maßnahmen gegen den Klimawandel gehören: Das Unternehmen unterstütz das Ziel, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, und hat dazu bereits 2020 eine Klimastrategie verabschiedet. Seit 2021 sind die deutschen Stihl-Standorte – das Stammhaus mit acht Werken sowie die Vertriebszentrale Dieburg – laut eigenen Angaben bilanziell klimaneutral durch Kompensation, seit diesem Jahr auch die internationalen Produktionsgesellschaften. Die internationalen Vertriebsgesellschaften sollen 2023 folgen. Langfristig sollen CO2-Emissionen reduziert werden, die über den gesamten Lebenszyklus der Produkte entstehen: vom Rohstoffeinkauf über die Herstellung bis zur Verwendung. Außerdem setzt sich das Unternehmen für den Erhalt und die Förderung von Biodiversität ein. Beim Thema Kreislaufwirtschaft werde unter anderem daran gearbeitet, Produkte und Verpackungen in hohem Maße wiederverwertbar zu machen und in einem Wertstoffkreislauf zu führen.

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