Österreich und Deutschland

3e AG und Nordwest Handel AG schließen Kooperationsvertrag

Michael Rolf (l.), Vorstand der Nordwest Handel AG, und Markus Dulle, CEO der 3e AG, haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung der beiden Verbundgruppen auf den Weg gebracht.(Quelle: 3e AG)
Michael Rolf (l.), Vorstand der Nordwest Handel AG, und Markus Dulle, CEO der 3e AG, haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung der beiden Verbundgruppen auf den Weg gebracht.
16.09.2022

Die Verbundgruppen 3e AG aus Österreich und Nordwest Handel AG aus Deutschland schließen zum 1. Oktober 2022 einen Kooperationsvertrag. Die Vereinbarung ziele in erster Linie darauf ab, beide Verbundgruppen mit ihren Partnern nachhaltig zu stärken. Die wechselseitige Nutzung der bestehenden Leistungsbausteine ermögliche den Mitgliedern und Lieferanten beider Verbundgruppen neue Geschäftspotenziale, heißt es in einer Pressemitteilung erläutert: „Wir versprechen uns von der Kooperation zusätzliche Chancen für unsere Fachhandelspartner. Der Mehrwert wird vor allem in der Beschaffung und in der Logistik liegen“, erklärt Michael Rolf, Vorstand Nordwest.

Der Mehrwert wird vor allem in der Beschaffung und in der Logistik liegen
Michael Rolf, Vorstand Nordwest

Als einen wesentlichen Vorteil sehen die neuen Partner für ihre Mitglieder und die jeweiligen Systemzentralen den Zugriff auf die Zentrallager in Deutschland und in Österreich. Wechselseitig können so die Nordwest-Mitglieder in Österreich auf Lagerartikel bei 3e zugreifen und umgekehrt.

Zudem soll durch die Kooperation perspektivisch eine Teilnahme an der Zentralregulierung des jeweiligen Partners ermöglicht werden. „Damit erhalten die Fachhandelspartner ein erweitertes Lieferantenangebot und behalten dabei ihren zentralen Ansprechpartner in ihrer eigenen Verbundgruppe,“ sagt Stefan Thiel, Geschäftsbereichsleiter Bau, Nordwest.

Omnichannel-Stammdaten

Auch das Thema Digitalisierung, speziell der Datenaustausch von Produktdaten, soll in der Zusammenarbeit vorangetrieben werden, wie Markus Dulle, CEO von 3e, erläutert: „Neben dem Know-how Transfer und dem gegenseitigen Zugriff auf unsere Läger ist es vor allem das Thema Omnichannel, das angesichts der fortschreitenden Digitalisierung auch für unsere Branche immer wichtiger wird. Wir haben mit unserem Store 4.0-Konzept in Österreich schon entscheidende Schritte in diese Richtung gesetzt. Nun gilt es, daran stetig weiterzuarbeiten, beispielsweise durch die gemeinsame Nutzung omnichannelfähiger Stammdaten.“

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