Messe startet heute

Heimtextil betont Interaktion und Stabilität

Patricia Urquiola stellte gemeinsam mit Global Design Director Rosa Bertoli die Installation vor. (Quelle: Screenshot/Messe Frankfurt)
Patricia Urquiola stellte gemeinsam mit Global Design Director Rosa Bertoli die Installation vor. 
13.01.2026

Heute startet die Messe Heimtextil in Frankfurt – mit rund 3.000 Ausstellern aus mehr als 140 verschiedenen Ländern, wie Messe-Geschäftsführer Detlef Braun im Rahmen der Eröffnungspressekonferenz berichtete. Damit sei die Zahl der ausstellenden Unternehmen sehr stabil im Vergleich zum Vorjahr, unterstrich er. Noch bis zum 16. Januar präsentiert die Branche alle Themen rund um die textile Innenausstattung wie Tapeten, Teppiche oder Wohntextilien.

Die Branche sei 2025 mit einer Komplexität und Fülle an Herausforderungen konfrontiert gewesen, wie er sie noch nie erlebt habe, berichtete Braun und ergänzte: „In diesem Umfeld gibt es einen Wert, der immer wichtiger wird: Zuverlässigkeit.“ Das biete man in Frankfurt, ist er überzeugt – sei Frankfurt doch schon seit rund 800 Jahren als Messeplatz bekannt und die Messe Frankfurt bestehe seit über 100 Jahren.

Ein zentraler Treffpunkt der Heimtextil ist 2026, wie auch schon im vergangenen Jahr, die Trend-Installation „among-all“ der Designerin Patricia Urquiola. Es gehe in ihrer Arbeit weniger darum, auf ein bestimmtes Ziel hin zu arbeiten, und mehr um die gemeinsame Beschäftigung mit den Materialien, erklärte sie im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung. Die Präsentation sei als Ort der Interaktion mit den ausgestellten Objekten gedacht. In dem Konzept finden sich Einflüsse von künstlicher Intelligenz ebenso wie wiederverwendete Materialien aus den Veranstaltungen der vergangenen Jahre oder Überschüsse aus der Textilproduktion der Partnerunternehmen.

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