Die Gartencenter haben sich in einem für den Einzelhandel eher schwierigen Jahr gut behauptet – so fiel das Fazit von Stefan Lange im Rahmen der VDG-Wintertagung aus. Die Umsatz- und Kundenentwicklung gegenübergestellt ergebe am Ende eine rote Null, so Langer weiter. Wie auch schon im Vorjahr waren erneut starke Frequenzrückgänge nach dem Muttertag zu verzeichnen, die sich zum Jahresende jedoch wieder normalisiert hätten. Der Durchschnittsbon ist dabei über alle Betriebe gesehen auf 38 Euro je Kunde gestiegen.
Sehr unterschiedlich entwickelt haben sich dabei die einzelnen Warengruppen. So war in allen relevanten Warengruppen der Pflanze ein Rückgang zwischen 2 und 4 Prozent zu verzeichnen, entsprechend lagen auch Gefäße für den Innen- und Außenbereich knapp 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Lediglich das Staudensortiment konnte sich abheben und das Vorjahresniveau halten, so Lange. Die Ausnahme bilden hier die Floristikabteilungen, die ein Plus von 2 Prozent verzeichnen konnten.
Positiv entwickelt habe sich wiederum das gesamte Living-Sortiment (+3 Prozent), mitsamt einer Renaissance der Seidenblume (+7,8 Prozent) und einem guten Abverkauf der Weihnachtsartikel (+7 Prozent). Auch die „Hofladen“-Abteilungen konnten punkten und ein Plus von 5 Prozent einfahren. Zweistellige Umsatzsteigerungen gab es auch in der Gastronomie.













