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Papiertiger oder guter Kompromiß

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diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     VERPACKUNG Papiertiger oder guter Kompromiß? Am 20. Juni 1991 wurde die Verpackungs-Verordnung (VerpackVO) im Bundesanzeiger veröffentlicht und damit zugleich eine langjährige Diskussion abgeschlossen. Heute läßt sich feststellen, daß die Konsequenzen für die gesamte Verpackungsbranche umfassend und erheblich sind. Kein mit der Verpackung befaßter Bereich - so eine Wertung des Rationalisierungs-Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft - ist mit der VerpackVO voll einverstanden. Sie fordert von allen Beteiligten erhebliche Anstrengungen. Einige halten die Konditionen für überzogen, für nicht erfüllbar. Der Schluß liegt nahe, daß eine Verordnung, die keine Seite voll zufriedenstellt, unter den gegebenen Verhältnissen als allseitig guter Kompromiß gesehen werden kann. Die VerpackVO ist das ganz besondere Ereignis in der Verpackungsszene. Alle Beteiligten wurden aufgerüttelt. Unabhängig vom jeweiligen Standpunkt und der Verordnungs-Betroffenheit wurde das allgemeine Verpakkungsbewußtsein geschärft. Auch wurde die Verantwortung für den gesamten Lebensweg einer Verpackung erkannt und akzeptiert, daß die Zuständigkeit für sie nicht nach Abgabe an den Handel endet. Viele haben die Verordnung als Möglichkeit aufgenommen, Umweltverantwortung und -kompetenz zu signalisieren, indem sie deren Forderungen progressiv erfüllen. Andere haben etwas unternommen, um der Verpackungs-Verordnung formal zu genügen und damit möglichen Strafen zu entgehen. Es gibt viele Beweggründe. Aber alle sind zielführend im Sinne der VerpackVO. Bewußtsein verändert Die VerpackVO hat tief…
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