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Revolution in deutschen Blumentöpfen

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diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     GARTENMARKT Revolution in deutschen Blumentöpfen Findet in den Blumentöpfen der Endverbraucher eine Revolution statt? Man möchte es glauben, denn 20 Millionen deutscher Zimmerpflanzen gedeihen heute nicht in Erde, sondern in einem Pflanzgranulat, das aus dem Ton des Westerwaldes hergestellt wird und das in den vergangenen drei Jahren unter dem Namen Seramis zum Begriff geworden ist. Seramis Pflanzgranulat ist ein porös gebrannter Ton in einer unregelmäßigen Körnung von weniger als einem halben bis zu mehr als vier mm Stärke, wodurch es sich schon äußerlich von den Blähton-Kugeln unterscheidet, die für Hydrokulturen Verwendung finden. Und tatsächlich handelt es sich beim Seramis-Verfahren nicht um eine Spielart der Hydrokultur, sondern um ein völlig eigenständiges System. Das Granulat zeichnet sich durch eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit aus (über 100 Gewichtsprozent = ca. 35 Volumenprozent). Durch die offenporige Struktur und die gleichmäßige Porenverteilung wird das Substrat schnell und sehr gleichmäßig durchfeuchtet, im Gegensatz zur Hydrokultur. Die Feuchtigkeit wird dann wiederum relativ langsam und sehr gleichmäßig abgegeben, so daß die Pflanzen über einen langen Zeitraum gleichmäßig und sicher versorgt werden. Das Substrat verdichtet sich nicht, und es kommt jederzeit ausreichend Sauerstoff an die Wurzeln. Langzeitversuche von Seramis und Untersuchungen des Instituts für Pflanzenernährung der Universität Hannover haben beim Vergleich mit Einheitserde die positiven Eigenschaften von Seramis untermauert. Der Vorteil für den Endverbraucher ist…
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