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1998, Nr. 4, S. 44 HANDEL    Konzept einer Fernakademie Bauen + Wohnen Die fast 60 Jahre alte Fachschule für Eisenwaren- und Hausrathandel in Wuppertal erweist sich als reformbedürftig. Ein Konzept für eine Fernakademie Bauen + Wohnen liegt bereits auf dem Tisch   Bekanntlich ist die Eisenwarenfachschule schon 1993 und 1994 nicht mehr so stark mit Neuzugängen belegt gewesen, wie es in den Jahrzehnten davor der Fall war. 1995 rutschte die Zahl dann auf 23, und 1996 auf 25 Bewerber, so daß in diesen Jahren lediglich noch eine Klasse gebildet werden konnte. Diese Veränderung ist allerdings kein Indiz dafür, daß für eine zentrale Bildungsstätte der Hartwaren-Branche kein Bedarf mehr vorhanden wäre. Ursache dafür ist vielmehr der veränderte Bildungsbedarf in einer in der heutigen Zeit differenzierter auftretenden Branche.   Vor diesem Hintergrund setzten die Spitzenorganisationen der Branche eine Projektgruppe ein, um ein neues, umfassendes und praktikableres Bildungskonzept für Bauen + Wohnen zu erarbeiten. Der Projektgruppe gehören neben Spitzenvertretern des ZHH Zentralverband Hartwarenhandel und einem Vertreter des DIHT-Bildungsausschusses auch Repräsentanten des BHB sowie der Einkaufsgesellschaften EDE und Nordwest an. Sie erarbeiteten ein Konzept für eine, den heutigen Erfordernissen angepaßte zentrale Bildungsstätte.      Die heutige Wirtschaftsfachschule Eisenwaren und Hausrat in Wuppertal soll Fernakademie Bauen + Wohnen werden.     Fachakademie Bauen + Wohnen   Das neue Modell für eine Fachakademie besteht aus fünf Stufen. Es beginnt mit unterstützenden Fernlehrbriefen während der Lehrzeit in den Betrieben, geht weiter über eine Ausbildung zum Top-Verkäufer, zum staatlich geprüften Betriebswirt, und setzt sich dann fort über eine Fachhochschulausbildung zum Diplom-Betriebswirt bis zur Ausbildung zum Master of Business Administration (MBA).   Einer Analyse der Bildungsnotwendigkeit in den Handelsbetrieben der Branche ist zu entnehmen, daß der Handel Fachkräfte in unterschiedlicher Qualifikation und Menge benötigt. Neben gut ausgebildeten Mitarbeitern besteht aber auch ein Bedarf an mittleren Führungskräften und Top-Managern.     Berufsbegleitende Ausbildung   Es ist bekannt, daß insbesondere mittelständische Handelsbetriebe nicht in der Lage sind, wichtige Mitarbeiter über lange Zeiträume aus dem betrieblichen Geschehen herauszunehmen. Deshalb wurde bei dem neuen Konzept ausdrücklich Wert darauf gelegt, daß das Studium eng mit der Arbeit…
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