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1998, Nr. 9, S. 42 HANDEL Fachhandel 100 Jahre ZHH Der Zentralverband Hartwarenhandel, der erst seit kurzem diesen Namen trägt, blickt auf seine 100jährige Geschichte zurück   Der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH), Düsseldorf, ist der Berufsverband der Groß- und Einzelhändler der Hartwarenbranche. Die Geschichte dieser Organisation geht auf den Verband Deutscher Eisenwarenhändler (VDE) zurück, der seinen Namen 1954 in Fachverband des Deutschen Eisenwaren- und Hausrathandels (FDE) änderte.   In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bescherte die in Deutschland eingeführte Gewerbefreiheit sowie die industrielle Produktion von Waren dem eingesessenen Eisenwarenhandel eine Flut neuer Wettbewerber: fliegende Händler, Handelsreisende der Fabriken, landwirtschaftliche Genossenschaften auf dem Land sowie Warenhäuser in den Städten. Um sich gegen diesen Wettbewerb besser wehren zu können, wurden in verschiedenen Städten zunächst regionale Verbände gegründet.   1898 schlossen sich in Mainz mehrere Regionalverbände mit 405 Mitgliedern zum Verband Deutscher Eisenwarenhändler, dem VDE, zusammen. In den Anfangsjahren profilierte sich der Verband durch streitfreudige Vertretung der Interessen des mittelständischen Eisenwaren-Fachhandels.   Der VDE betreute seine Mitglieder damals beispielsweise mit einer wöchentlichen Verbandszeitung, Bezugsquellenauskünften, Rechtsberatung, Formularen, Vergünstigungen bei Versicherungen, Mahnverfahren und Stellenvermittlung.   Nach Kriegsende wurde der VDE 1946 neu gegründet und änderte 1954 seinen Namen in FDE, Fachverband des Deutschen Eisenwaren- und Hausrathandels.   Ab 1960 entwickelten sich neue Vertriebsformen: Selbstbedienung, Bau- und Heimwerkermärkte, C+C-Märkte wurden zunächst recht wenig vom Facheinzelhandel beachtet doch gewannen schnell nennenswerte Marktanteile. Der FDE unterstützte seine Mitlieder bei Sortimentsspezialisierungen, insbesondere in Form von Erfahrungsaustausch-Gruppen.   1994 beschloß der FDE eine Strukturreform, um seine Mitglieder bei der fortschreitenden Spezialisierung besser betreuen zu können und sich für weitere Spezialistengruppen des Hartwarenhandels zu öffnen. Die Reform kommt in dem neuen Namen Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) zum Ausdruck.   Als Berufsverband hat der ZHH Verbindungen zum Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) als einem der Spitzenverbände des Handels. Heute hat der ZHH gut 2000 Mitglieder. Diese sind nach ihren Spezialisierungsrichtungen einem der neun…
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