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2000, Nr. 1, S. 44 DIY @ Internet    Unspektakulär ins Netz Der Epos-IQ-Store eröffnete mit 71.000 Artikeln    Zwar nicht gerade völlig unbemerkt, aber doch recht unspektakulär begann das erste Epos-Warenhaus im Internet am 1. Oktober 1999 sein Dasein. Nachdem Hans-Joachim Klinner ein Jahr an dem Konzept gearbeitet hatte, startete an diesem Termin sein “Epos-IQ-Store" mit über 71.000 Artikeln, rund 25.000 davon stehen auch bebildert im Internet. Wenn es nach Klinner gegangen wäre, so wären dies mehr gewesen, doch “die Masse der Artikel und die Unflexibilität der Industrie führte dazu, dass viele Bilder fehlen", so der Leiter der HJK Franchisezentrale in Sundern.    Bisher ist die Resonanz auf sein Internet-Warenhaus sehr schlecht. Allerdings zeigt sich Klinner davon überhaupt nicht überrascht: “Erfolg werden wir erst in fünf bis sechs Jahren haben, wenn die heute 16-Jährigen ihren eigenen Hausstand gründen", ist er sich sicher und er erinnert an den berühmten Spruch von Gorbatschow: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." “Noch ist das Umfeld einfach nicht interessant genug", so Klinner, “doch das wird sich über den Preisvergleich im Laufe der Zeit ändern." Und er rechnet damit, dass in den nächsten Jahren zwischen 30 bis 35 Prozent des gesamten DIY-Umsatzes über den Internethandel getätigt werden. Bei der Suchmaschine Fireball liegt man jedenfalls momentan bereits auf dem fünften Platz, ein Wert, der Klinner ermutigt.    Der interessierte Kunde muss Waren in einem Mindestbestellwert von 500 DM ordern. Die Bestellung wird an einzelne Märkte weitergegeben; dort kann sich der Kunde die Ware abholen oder diese wird ins Haus geliefert. Dabei will der Epos-IQ-Store nur den regionalen Markt um die realen Epos-Märkte herum bedienen und hat kein bundesweites Handelsinteresse. Doch, so Klinner, die Landschaft verändere sich rigoros. Und da er gerade viele “Exoten" wie spezielle Schrauben und Haken mitanbiete, könne man normalen Baumärkten besser Konkurrenz machen. Anderen rein virtuellen Bau- und Heimwerkermärkten gibt er keine Chance, da denen die Vor-Ort-Verankerung fehle und sie logistische Probleme hätten.           Zum Thema    Rund 800 $ beträgt augenblicklich der Wert eines E-Commerce - Geschäftes auf Business - to-Business-(BtB)-Webseiten, nur 244 $ bei Geschäften mit Endverbrauchern, Business - to - Consumer (BtC), so ein aktueller Marktbericht von Activmedia. Die Geschäfte verteilen sich prozentual wie folgt:      MEINUNG: Lothar Schumacher…
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