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Titel: Interview - Franchising als Wachstumsfeld

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2001, Nr. 4, S. 16 Titel Interview Franchising als Wachstumsfeld Karl-Albrecht Bruhns und Helmut Panitz über neue Strategien, die Konkurrenz und die Notwendigkeit, Standorte zu optimieren diy: Herr Bruhns, Herr Panitz, unter den zehn größten deutschen Baumarktbetreibern ist die BayWa das einzige Unternehmen, das nur regional mit Schwerpunkten in Bayern und Sachsen vertreten ist. Wollen Sie daran etwas ändern? Karl-Albrecht Bruhns: Eine bundesweite Strategie der BayWa ­ das ist ein sehr schwieriges Thema und wohl nur noch zu lösen durch eine Großakquisition oder einen Kauf mehrerer regionaler Baumarktbetreiber. Unsere Schwerpunkte werden aber auf jeden Fall weiterhin in Deutschland und in Österreich liegen. Dabei setzen wir durchaus einen neuen Fokus: Unser Franchisesystem soll über den genossenschaftlichen Bereich ausgedehnt werden. Wir verfügen ja jetzt schon über eine Vielzahl von Vertriebstypen, die kleine und mittlere Standorte auch erschließen können. Nicht ohne Grund entdecken auch andere Baumarktunternehmen wieder kleinere Märkte ­ siehe OBI fix in Ratingen. Wir beherrschen und betreiben all diese Vertriebstypen. Sucht nach neuen Nischen - Karl-Albrecht Bruhns, BayWa-Generalbevollmächtigter. Grundsätzlich ist unsere Kombination Baustoffhandel plus Baumarkt plus Gartencenter sowie der Mix von Nahversorgern und Großflä-chenmärkten sehr gut. Wir beobachten genau, was die Hagebau mit "Midas" macht. Das bedeutet wirklich eine Chance, aber es bedeutet auch völliges Umdenken in diesen kombinierten Handelsunternehmen. Dieser Betriebstyp erschließt uns gute Akquisitionschancen bei in Mittelzentren etablierten Baustoffhändlern mit angegliedertem Bau- und Gartenmarkt. Wir wollen aber durchaus auch in Oberzentren und Großstädten, in denen wir bisher schwach vertreten waren, große Märkte verwirklichen. Das Franchise-System muss geöffnet werden. Wir wollen Wettbewerber von EMV, NBB und OBI werden. Wir sehen und nutzen Franchise als großes Wachstumsfeld, aber wir brauchen dafür ­ wie bereits gesagt ­ ein breites Spektrum an Vertriebstypen. diy: Denken Sie an strategische Allianzen? Bruhns: Ganz Klar: Die Gerüchte, die derzeit durch die Gegend laufen, und die uns betreffen, sind gegenstandslos. Aber es macht doch selbstverständlich für ein regionales Untermnehmen wie die BayWa Sinn, mit anderen regionalen Anbietern gemeinsam zu handeln. Das ist, betrachtet man das gesamte Supply Chain Management, doch gar keine Frage. diy: Erfolgt bei…
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