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Nicht im Klein-Klein verlieren

Bauklotz Ellwanger baute seinen Markt in Schrobenhausen um. Und Knauber spielte Vorbild dabei
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„Wir machen uns stark für Sie!“ verspricht Bauklotz Ellwanger in Schrobenhausen (17.000 Einwohner), gut 25 km nordöstlich von Augsburg seinen Kunden, nicht unweit des Stammsitzes der Wittelsbacher. Seit vier Generationen befindet sich das Unternehmen im Besitz der Familie Ellwanger. Doch tatsächlich reicht die Unternehmensgeschichte bis ins Jahr 1560 zurück, als ein Vorfahre in Schrobenhausen eine Schlosserei mit Eisenhandel aufmachte.Im vergangenen Jahr hat man den Baumarkt grundlegend umgebaut und erweitert. Die Verkaufsfläche wurde bis Anfang November 2001 mit 5.600 m² fast verdreifacht, zwei neue Hallen und ein Gartencenter errichtet sowie die Anzahl der präsentierten Artikel um rund 30.000 auf 75.000 erhöht. An Grundstück- und Baukosten fielen rund 3,22 Mio. € an, insgesamt wurden inklusive Mehrware 6,14 Mio. € investiert. 27 Mitarbeiter warten jetzt auf Kunden. Das Einzugsgebiet schätzt der Seniorchef Hans Ellwanger auf rund 30.000 Menschen, durch spezielle Sortimente und Angebote (z.B. für Besitzer von Wochenend- und Ferienhäusern aus dem Großraum München) sollen potenzielle Kunden im Umkreis von 30 Kilometern angesprochen werden. Damit kommen dann 60.000 Menschen in Frage. Die Region wird überwiegend von Ein- bis Zwei-Familienhäusern geprägt und verfügt über eine der größten PKW-Dichten Deutschlands überhaupt (Pendler nach Augsburg, Ingoldstadt und München).Der Standort an der Straße nach Pottmes ist ideal: Aldi und Lidl, ein Bekleidungsgeschäft und weitere Fachgeschäfte, sogar den benachbarten Baywa-Markt findet Junior-Chef Johann Ellwanger nicht störend, sondern eher kundenziehend. Der nächste größere Wettbewerber hat seinen Baumarkt im rund 20 km entfernten Aichach (OBI).Das ZEUS- und E/D/E-Mitglied Ellwanger hat frühzeitig den Endkunden entdeckt. Inzwischen haben sich die Zahlen fast gedreht: Rund 75 Prozent des Umsatzes wird mit Endkunden, nur noch 25 Prozent mit Handwerkern, Industrie und Behörden gemacht. Und Hans Ellwanger kann sich sogar eine Zahl mit 85 Prozent Endkunden gut vorstellen.Ein bisschen eifert man dem Vorbild Knauber nach, was Warenpräsentation und Sortimentsauswahl angeht. Kein Wunder: Johann Ellwanger hat dort einige Zeit gearbeitet. Holz, Gartenmöbel, Tapeten und Sanitär werden durchaus in einem Ambiente mit Fachgeschäfts-Charakter präsentiert. Besonders in den Fachabteilungen Werkzeuge und Maschinen, Eisenwaren und Beschläge zeigt man Kompetenz. Das…
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