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Aktionspreise: Bauelemente sind die Hauptgewinner

Wie entwickelten sich 2001 die Marken der Hersteller? Und welche Warengruppe konnte besonders zulegen?

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(Hinweis: Ausführliche Zahlen aus der GfM&H-Studie finden Sie am Ende des Beitrags als PDF-Datei.)
Was verrät ein Blick auf die im Jahre 2001 beworbenen Warengruppen und Hersteller? Bei den Warengruppen liegen bei den zehn am häufigsten beworbenen Artikeln wie im Vorjahr Baumaterial und Baustoffe sowie Malerbedarf an der Spitze. Elektrowerkzeuge und Werkzeuge/Eisenwaren haben dagegen jeweils zwei Plätze verloren. Insgesamt stieg bei allen Warengruppen die Zahl der Werbeanstöße z.T. stark an, bei den jetzt drittplatzierten Bau- und Fertigelementen um rund 40 Prozent.
Bosch büßte Vormachtstellung ein
Welche auffallenden Veränderungen gab es in den einzelnen Warengruppen bei den Top zehn Artikeln von 2000 auf 2001? Dominierte beispielsweise bei den Elektrowerkzeugen 2000 noch eindeutig Bosch (354 von insgesamt 597 Werbeanstößen), so hat das schwäbische Unternehmen seine Vormachtstellung in diesem Bereich im Jahr 2001 eingebüßt (195 von 616). Die Zahl von Produkten unbekannter Herkunft stieg von eins auf drei. Bei den Bau- und Fertigelementen konnte Knauf dagegen seine Position ausbauen. Man ist jetzt bei den führenden Zehn mit drei Produkten vertreten (Gipse Rotband und Gelbband sowie Perlfix). 2000 wurde man 196 mal beworben (Gesamt: 668), 2001 ganze 327 mal (Gesamt: 824). Verloren hat bei den Bau- und Fertigelementen vor allen Dingen Velux, im Jahr 2000 drei mal unter den ersten Zehn, im Jahr 2001 zwei mal (102 insgesamt). Markenspitzenreiter ist Honeywell mit einem Thermostatventil (59). Die Anzahl der Werbeanstöße in dieser Gruppe stieg von 516 (2000) auf 726 (2001) um rund 40 Prozent.
Ein Blick auf die Hersteller und ihre Marken. 2000 stellte noch die Warengruppe E-Werkzeuge mit 4.740 Werbeanstößen den Spitzenreiter, 2001 war es Malerbedarf (5.715), gefolgt von Baumaterial. Die Werbeanstöße für die beiden neuen Spitzenreiter nahmen um rund 40 Prozent zu, die des jetzt Drittplatzierten E-Werkzeuge nur um rund zehn Prozent. Eine starke Zunahme verzeichnet auch der Bereich von beworbenen Artikeln, die unbekannter Herkunft sind. Hier gab es z.B. bei Bau- und Fertigelementen ein Plus von über 50 Prozent. Am moderatesten fiel der Anstieg (+ 15 Prozent) bei den Elektrowerkzeugen aus.
Keine Handelsmarken bei Werkzeugen
Im Bereich Malerbedarf hat Hornbach seine Werbemaßnahmen für die Handelsmarke mehr als verdoppelt. Hier tauchen im Gegensatz zum Vorjahr nur noch vier Handelsmarken auf, 2000 waren es fünf. Wie 2000 spielen bezogen auf alle Warengruppen im Jahr 2001…
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