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Ein neuer Hammer von Praktiker

Ab Anfang Mai führt Praktiker unter der Eigenmarke "budget" sukzessive ein neues Sortiment mit 230 Handwerkzeugen und verwandten Produkten ein - und gibt darauf zehn Jahre Garantie

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Wenn ein Name auf der DIY’TEC in aller Munde war, dann war es Praktiker. Die Preisoffensive des Unternehmens im Vorfeld der Messe sorgte für reichlich Diskussionsstoff bei Händlern wie Herstellern. Jetzt kommt Praktiker – buchstäblich – mit einem neuen Hammer: Ab Anfang Mai führen die Kirkeler unter der Eigenmarke „budget“ sukzessive ein neues Sortiment mit rund 230 Handwerkzeugen und verwandten Produkten ein. Ausnahmslos alle Artikel mit zehn Jahren Garantie, ausnahmslos alle in der Einstiegspreislage. Werkzeuge, für die DIN oder EN Normen existieren, wurden den entsprechenden unabhängigen Tests unterzogen.
diy sprach in Wildegg, Schweiz, mit Marc Effertz, dem Abteilungsleiter Importkoordination Technik der Praktiker AG mit Ruedi Kälin, Inhaber der ERKA Consulting AG, und mit Prof. Dr. Werner Schmid, Experte für Materialtechnologie und Fertigung.
diy: Herr Effertz, was beabsichtigt Praktiker mit dem neuen Sortiment?
Marc Effertz: Wir streben mit unserer Eigenmarke „budget“ ein substanzielles, qualitatives Wachstum bei gleichbleibendem Preis an. Das lässt sich nur mit einer Investition in die Steigerung der Qualität erreichen. Im Klartext: Früher konnten Baumarktkunden im Prinzip bei einer Zange für fünf DM nicht sicher sein, über längere Zeit vernünftig damit arbeiten zu können. Das ist bei Praktiker jetzt anders und hier setzen wir neue Maßstäbe.
diy: Was genau hat sich hier bei Praktiker verändert?
Effertz: Wir haben die Beziehung zwischen Praktiker und dem Produzent in Fernost quasi auf eine neue Basis gestellt. Kaufte früher Praktiker sein Preislagensortiment anhand von Mustern beim Importeur, so spielte die Qualität eine untergeordnete Rolle. Die einzige Konstante war oft genug die Verpackung. Der Inhalt war in Herkunft und Qualität variabel. Wir haben nun in den letzten Jahren konsequent damit begonnen, mit ausgesuchten Herstellern in Fernost eine direkte und konstante Geschäftsbeziehung aufzubauen.
diy: Das ist aber leichter gesagt als getan.
Effertz: Da haben Sie nicht ganz unrecht. Praktiker spielte schon lange mit dem Gedanken, direkt auf den Produktionsprozess von Importhandwerkzeugen zugunsten der Qualität Einfluss zu nehmen. Ernsthaft begonnen haben wir dann vor ca. zwei Jahren damit. Am Anfang stand dabei das intensive Screening von über 200 Fabriken vor Ort. Wohlgemerkt Screening: Denn mit einem einfachen Fabrikbesuch hatte das nichts mehr zu tun.
diy: Welche Rolle spielen die ERKA Consulting und Professor Schmid dabei?
Ruedi Kälin: Wir sind…
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