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Die Spreu trennt sich vom Weizen

Der Strukturwandel in der Verbundgruppenlandschaft zwingt die Einkaufsverbände zu einer Veränderung ihrer strategischen Rolle: Die Zukunft gehört dem Informationsverbund. Auf dem Weg dorthin haben die Big Player die Verlierer bereits abgehängt, wie eine Studie belegt. DIYonline stellt sie zum Download bereit

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Die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) und Networks Unlimited nahmen die jüngsten Fusionen und Insolvenzen bedeutender Kooperationen zum Anlass, die Defizite von Verbundgruppen zu untersuchen.
Auf dem Weg vom Einkaufs- und Marketing- zum Informationsverbund muss das Management sechs Stellhebel in Bewegung setzen. Neben der Strategie - und Marketingkompetenz sind Kostenbeherrschung, Mitgliederorientierung und eine professionelle Führungsorganisation entscheidend. Immer wichtiger werden aber auch die Vernetzung der Wertschöpfungsprozesse mit den Mitgliedern und externen Partnern sowie der Aufbau einer integrierten und weit entwickelten Informationstechnologie. Gelingt es den Einkaufsverbänden nicht, ihren eigenen Veränderungsprozess dem Tempo der sich rasant ändernden Marktverhältnisse anzupassen, haben sie in Zukunft nur wenig Überlebenschancen.
„Klarer strategischer Fokus“
Die Untersuchung zeigt, dass es zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Kooperationen auffallende Differenzen gibt. „Lediglich die Big Player“, so Dr. Timo Renz, Projektleiter bei W&P, „besitzen einen klaren strategischen Fokus, den sie auch in einer detaillierten Planung dokumentiert haben.“ Darüber hinaus verfügen auch nur diese Big Player über ein leistungsstarkes Controlling mit qualifiziertem Personal und sind in der Lage, ihr Mitglieder-Insolvenzrisiko möglichst niedrig zu halten.
Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung ist die Tatsache, dass für die Verbundgruppen nach wie vor das Thema E-Business eine der größten Herausforderungen darstellt. Auch hier haben die Big Player die Nase deutlich vorn. Bei ihnen ist die horizontale und vertikale Vernetzung sowie die Vernetzung mit den Mitgliedern überdurchschnittlich gut entwickelt. In dieser Vernetzung sehen sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Wertschöpfung.
Weiche Faktoren zählen
Nicht ganz so groß sind die Abweichungen in den Punkten Führung und Organisation. Auffallend ist allerdings auch hier, dass die sogenannten weichen Faktoren der Führungskultur und der Führungskräfte bei den Big Playern einen deutlichen Vorsprung zu verzeichnen haben.
„Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Situation ist davon auszugehen“, so fasst Dr. Timo Renz die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, „dass sich die Spreu vom Weizen noch klarer als bisher trennen wird. Nur wenn das Management die Dringlichkeit der Veränderung erkennt und die entsprechenden Stellhebel professionell in Richtung Informationsverbund in Bewegung…
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