Fragwürdige Schutzmasken

Toom trennt sich vom Influencer Fynn Kliemann

Toom-Baumarkt die Kooperation mit dem Influencer Fynn Kliemann (Mitte) beendet, mit dem man unter anderem beim "Kliemannsland" zusammengearbeitet hat.(Quelle: Wikimedia Commons)
Toom-Baumarkt die Kooperation mit dem Influencer Fynn Kliemann (Mitte) beendet, mit dem man unter anderem beim "Kliemannsland" zusammengearbeitet hat.
12.05.2022

Nach zahlreichen anderen Unternehmen und Marken haben jetzt auch die Toom-Baumärkte die Kooperation mit dem Influencer und Unternehmer Fynn Kliemann beendet. Das berichten zahlreiche Medien. Der Kölner Baumarktbetreiber hatte mit Kliemann in Bezug auf Heimwerker- und DIY-Videos zusammengearbeitet (siehe https://toom.de/selbermachen/toom-meets-kliemannsland/). Wie der Spiegel meldet, prüfe Toom Baumarkt auch juristische Schritte.

Grund für die Absetzbewegungen ist ein Bericht von Jan Böhmermann im „ZDF Magazin Royale“ in der vergangenen Woche, wonach Fynn Kliemann die Öffentlichkeit über Produktionsort und -bedingungen von Mund-Nasen-Schutzmasken getäuscht habe. „Statt in Portugal und Serbien seien Millionen Masken, die unter seinem Namen vertrieben wurden, in Bangladesch und Vietnam hergestellt worden. Außerdem habe Kliemann möglicherweise dazu beigetragen, dass 100.000 mangelhafte Schutzmasken an Flüchtlingsunterkünfte geliefert wurden“, so der Spiegel weiter. Der Nachhaltigkeitspreis, den Kliemann deshalb im Jahr 2020 erhalten hatte, sei ihm bereits in der vergangenen Woche wieder aberkannt worden.

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