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Zwei Tage Practical World, zwei Tage Premiere eines neuen Messekonzeptes – wie kam es bei Ausstellern und Besuchern an?

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Die Practical World ist gerade zwei Tage alt, da scheinen Urteile über den Erfolg einer neukonzeptionierten Messe noch etwas früh zu sein. Und dennoch: Wer sich in den ersten beiden Messetagen durch die Hallen bewegte, registrierte überrascht eine von verhalten positiv bis sehr optimistisch zu nennende Grundstimmung. Vor allem viele DIY-Anbieter zeigten sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Schon der BHB-Messerundgang am Sonntag Mittag, vorbei an den Ständen von Henkel, Tesa, J.W. Ostendorf und Fackelmann, zeigte, dass vom Jahr 2003 offensichtlich mehr erwartet wird als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr von 2002.
In Halle 3 beispielsweise zeigten sich ausnahmslos alle befragten Unternehmen von ICI über Element-System bis zu Friedola mit dem Vormesse- und dem reinen Messegeschäft zufrieden. Allgemein wird zwar wiederum registriert, dass sich die Besucherzahl im allgemeinen wieder vermindert hat, dafür war man aber mit der Anzahl der erfolgten Standbesuche (weniger Messegäste besuchen in kürzerer Zeit mehr Aussteller) sowie vor allem mit der Qualität der Gespräche sehr zufrieden. Letzteres wird zugegebenermaßen praktisch bei jeder Messe behauptet. Doch in diesem Jahr scheint diese Aussage glaubhaft zu sein, da sie fast ohne Ausnahme von allen befragten Ausstellern mit einer deutlichen Betonung gemacht wurde.
Freilich werden die grundsätzlich positiven Äußerungen auch unter Vorbehalte gestellt. So hat beispielsweise Fische angekündigt, auf der Practical World Fischer künftig jährlich auszustellen. Diese Entscheidung werde allerdings „immer wieder auf den Prüfstand“ gestellt, sagte Klaus Schilling, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb. Möglich sei auch eine Teilnahme im Zweijahresrhythmus.
Auch BHB-Geschäftsführer John W. Herbert zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf der Practical World zufrieden: „Das neue Konzept scheint angenommen zu werden. Die Rückmeldungen, die ich erhalten habe, waren im Großen und Ganzen positiv.“ Gut aufgenommen wurde von den Ausstellern und den Gästen gerade das neue Dienstleistungszentrum in Halle 3.1 sowie das deutlich ausgedehnte Rahmenprogramm der Practical World.
Kritischere Töne waren dagegen beim E/D/E und bei der ZEUS zu hören. So beklagte Geschäftsführer Hans-Jürgen Adorf mangelnde Kommunikation zum neuen Messekonzept im Vorfeld. Große Teile des Produktionsverbindungshandels seien der Veranstaltung in diesem Jahr fern geblieben. Und ZEUS-Geschäftsführer Dr. Peter Breidenbach warnte er davor, dass einzelne Branchen zu…
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