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„Benziner sind grundsätzlich zu laut“

Mit dem Benzin-Rasenmäher „Silencio“ hat Brill auf der letztjährigen Gafa für Furore gesorgt, soll er doch deutlich leiser sein als die Produkte der Mitbewerber. Bei einem Ortstermin in der Landesgewerbeanstalt Bayern sollte nun der Beweis erbracht werden

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Als konsequente Weiterentwicklung bezeichnete Werner Kress, Geschäftsführer bei Brill, den neuen „Silencio“. Das stehe der branchenüblichen Arbeitsweise entgegen, so Kress weiter, wo der Mut zur Investition fehle und eine gewisse Ideenlosigkeit herrsche. Der Preis stehe überall zu sehr im Vordergrund, der Industrie fehle dann die Rendite, um notwendige Entwicklungen zu finanzieren. Die einzigen Änderungen der vergangenen Jahre habe Haubenformen, neue Räder und Details in der Bedienung betroffen. Mit dem neuen „Silencio“ dagegen leite man bei Brill eine neue Ära ein: „Es ist ein neuer Impuls für mehr Bewegung im leicht rückläufigen Markt für Benzin-Rasenmäher“, ergänzt Yvette Vaessen, Marketingleiterin bei Brill.
Stolz auf den Leisetreter (von links): Werner Kress, Markus Kress und Edgar Heilmann.
Der „Silencio“ erfüllt Umweltschutzauflagen und hält Grenzwerte ein, die erst 2006 wirksam werden. Der wichtigste Punkt dabei: Der „Silencio“ bleibt mit seinem garantierten Schallleistungspegel deutlich unterhalb der geforderten Grenzwerte. „Durch eine Summe von Einzelmaßnahmen bei Konstruktion und Design wurde das Geräuschempfinden gegenüber bisherigen Benzin-Rasenmähern halbiert“, berichtet Yvette Vaessen weiter. „Der Mäher verfügt über ein System, das die Abgase vom Motor Schallgedämmt zum Boden lenkt, sowie über eine geschlossene Multi-Funktions-Box für die Fangeinrichtung am Heck. Auch diese sorgt für Geräuschdämmung und optimierte Wege von angesaugter Luft und Grasschnitt.“ Ein weiterer Clou ist das Rückhaltesystem, das fast vollständig den Austritt von Gras, Staubpartikeln und Pollen verhindert, womit sich der „Silencio“ auch für Allergiker eignet.
Yvette Vaessen, Marketingleiterin bei Brill.
Bei dem Ortstermin in der LGA wurde ein „Silencio“ in einer speziellen Schallkammer umfangreichen Geräuschmessungen unterzogen. Dipl.-Ing. Dietmar Leuner, Leiter des Fachzentrums, führte durch die Messungen: „Die Experten der LGA haben eine über 30-jährige Prüferfahrung auf dem Gebiet der Gartengeräte. Wir sind stolz auf die enge Zusammenarbeit mit Geräteherstellern und Verbraucherorganisationen.“ Gemessen werden unter anderem Allzwecksauger, Aufsitzmäher, Heckenscheren, Laubsauger, Motorsensen, Rasenmäher und Vertikutierer. So finden dabei mechanische und elektrische Sicherheitsprüfungen nach Gerätesicherheitsgesetz, VDE, DIN, EN und ISO statt. Es werden zusätzlich Angaben zu unter anderem Funktion, Handhabung, Leistungsfähigkeit und Verbrauchswerten ermittelt. Vor den…
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