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Hoffnungsträger der Branche

Das Marktvolumen von Möbeln ist in den vergangenen Jahren spürbar eingebrochen. Das gilt auch für Mitnahmemöbel. Doch relativ gesehen ist der Anteil dieses Segmentes deutlich gestiegen und liegt nun bei nahezu 50 Prozent

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Jeder zweite Euro, der für Möbel investiert wird, wird inzwischen mit Mitnahme- und Discountmöbeln umgesetzt. Gerade in Zeiten, in denen die Verbraucher generelle Kaufzurückhaltung üben, bilden die Mitnahmeabteilungen ein attraktives Angebot. Doch den negativen Rahmenbedingungen kann sich natürlich auch dieser Markt nicht entziehen. So betrug das Marktvolumen für Mitnahmemöbel (Stand 31.12.2003) 5.619 Mio. €. Damit ist das Ergebnis der Mitnahmevermarktung erneut negativ, so das Resultat der aktuellen Studie der Unternehmensberatung Titze aus Neuss, „Der Markt für Mitnahmemöbel und Möbeldiscount in Deutschland 2004“. Die letzten zwei Jahre brachten ein durchschnittliches Minus in Höhe von 1,7 Prozent. Die Summe entspricht bei einer gleichzeitigen Inlandsmarktversorgung mit Wohnmöbeln in Höhe von nur noch 10.886 Mio. € einem Marktanteil von 48,8 Prozent in 2003. Damit ist im Vergleich zu 2001 (41,2 %) – trotz dem Rückgang des Marktvolumens bei Mitnahmemöbeln – ein deutlicher Anstieg des Marktanteils an allen Wohnmöbeln zu verzeichnen.
Ansprechend präsentiert sich das Thema Möbel im neu eröffneten Hela-Markt in Schmelz.
Dennoch liegt der durchschnittliche Quadratmeterumsatz nahezu unverändert bei 1.226 € pro Quadratmeter. „Wer aber das Vermarkten konsequent betreibt“, kritisiert Winfried Titze, „erreicht trotz schwieriger Marktsituation deutlich höhere Quadratmeterumsätze.“ Wer die Besonderheiten der Mitnahmevermarktung nicht akzeptiere, sei hingegen nur wenig erfolgreich (z.B. konzeptionsloser Fachhandel mit angeschlossener Mitnahmeabteilung). Genau diese Tendenzen spiegeln sich in der Verteilung der Marktanteile nach Vertriebsformen und Vertriebswegen wider (siehe Grafik). Baumärkte haben daran einen Anteil von 8,8 Prozent, oder konkret von rund 404.000 m².
Verkaufsfläche Mitnahmemöbel nach Vertriebswegen(.pdf-Datei zum Herunterladen)
Insgesamt hat Titze bundesweit in der Studie 6.491 Verkaufsstellen erfasst. Das sind 200 mehr als noch 2001. Dieser Anstieg betrifft im Wesentlichen nur kleine Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche von unter 1.000 m². Bei den großen Verkaufsflächen übertreffen derzeit Unternehmensschließungen die Neueröffnungen beziehungsweise die Erweiterungen. Aktuell existieren 148 Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche über 5.000 m² und weitere 1.094 Verkaufsstellen mit einer Verkaufsfläche bis 5.000 m².
Schrumpfende Absatzzahlen, mehr Anbieter
Trotz schrumpfender Absatzzahlen vertreiben auch immer mehr Anbieter in Deutschland…
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