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„Wir bilden den Markt ab“

Die IPM wird noch ein bisschen größer als bisher. Doch die Marktausschöpfung scheint erreicht, meint die Messe Essen und setzt auf Kontinuität

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Es sei im heutigen Messeumfeld schon eine Sensation, freut sich Egon Galinnis über den Zuspruch der Aussteller zur Internationalen Pflanzenmesse IPM. Der Messegeschäftsführer geht von rund 1.400 Ausstellern aus, die vom 2. bis zum 5. Februar 2006 nach Essen kommen werden. Das wäre gegenüber 2005 mit 1.380 Ausstellern ein Plus von zwei Prozent. Mit 70 Unternehmen hat die IPM einmal angefangen. Das war 1983, und damals sind 7.000 Besucher gekommen – 2006 werden allein 9.000 Besucher den Ausstellern zugerechnet. Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 60.000. Eine „magische Grenze“ ist das, meint Galinnis, man befinde sich mit den beiden Kennzahlen Aussteller und Besucher „in der Marktausschöpfung“.
Auf der anderen Seite hat die Messe Essen inzwischen das Kapazitätsproblem gelöst, das sich in den zurückliegenden Jahren abgezeichnet hat. Mit einem Investitionsvolumen von 7,2 Mio. € wurde der zweite Bauabschnitt der Galeria fertiggestellt. Er soll den Auf- und Abbau erleichtern und bietet zusätzliche Präsentationsflächen. Die Galeria verbindet nicht nur die Hallen 3, 7, 4, 4A und 2, sondern auch die Aussteller-Gruppen Technik und Floristik mit der „Pflanzen-Achse“, die sich von Halle 1 bis zur Halle 12 erstreckt.
Die IPM sieht sich als weltweite Leitmesse für die grüne Branche.
Dabei legen die Veranstalter großen Wert auf Kontinuität auch bei der Hallenbelegung. Die Aussteller behalten ihre angestammten Standplätze, „die IPM verändert sich nicht“, fasst Galinnis zusammen.
Mit 820 Ausstellern und damit 50 mehr als Anfang 2005 stellen die Anbieter von lebendem Grün die mit Abstand größte Ausstellergruppe. Der Bereich Technik ist mit 250 Firmen stabil geblieben. Das Segment Floristik und Verkaufsförderung wird 280 Aussteller und damit 20 weniger als 2005 haben. Einen Rückgang um zehn auf dann 50 Unternehmen verzeichnet der Bereich „Green City“.
Auch wenn es hier immer wieder zu Verschiebungen kommt, ist Egon Galinnis doch auf eines besonders stolz: „Wir sind ein Spiegelbild des Marktes“, meint der Messemanager, und er macht das an der Ausstellerstruktur fest. Die größten Gemeinschaftsbeteiligungen ausländischer Aussteller stellen die Niederlande mit 200 Unternehmen, gefolgt von Italien (120) und Dänemark (90), Frankreich, Belgien und Spanien – das ist genau die Rangfolge der wichtigsten Importnationen für Deutschland. „Die Firmen kommen, weil sie bei uns den Markt finden“, schließt Galinnis daraus.
Die neue Galeria verbindet die Aussteller-Gruppen Technik und Floristik…
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