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Videoüberwachsungsanlagen zur Senkung von Inventurdifferenzen finden im Handel in zahlreichen Bereichen zunehmend Verwendung.

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Videoüberwachungsanlagen finden im Handel immer mehr Verbreitung. Fast jedes Dritte filialisierte Handelsunternehmen beabsichtigt laut EHI-Erhebungen (Euro-Handels-Institut), in diesem Jahr Kamerasysteme auszubauen oder erstmalig einzusetzen.
Videoüberwachungsanlagen im Einzelhandel seien damit heute keine Insellösungen mehr, sondern stellten eine wichtige Ergänzung zu anderen Sicherheitssystemen dar, so das Institut. Im Handel spielt Videotechnik zum Schutz gegen Diebstahl, Einbruch, Vandalismus und Brandstiftung eine wichtige Rolle. Ereignisse können damit nicht nur unmittelbar verfolgt, sondern auch im nachhinein ausgewertet werden.
Während sichtbare Kameras, oft in Verbindung mit Monitoren in Verkaufsräumen, primär den Zweck der Prävention verfolgen, dient die verdeckte Videoüberwachung ausschließlich der Aufdeckung von Delikten. Ihr Einsatz erfolgt zumeist fallweise und zeitlich befristet oder in Kombination mit einer offenen Videoüberwachung. Sinnvoll ist der Einsatz von Videotechnik im Verkaufsraum zur Überwachung besonders diebstahlgefährdeter Bereiche, von Umpackzonen oder Sonderverkäufen im Außenbereich. Aber auch Installationen an Kassen, im Lager oder im Wareneingang können zweckmäßig sein, ebenso dort, wo Bedrohungslagen für Personen durch hohe Geldbestände, Geldtransporte oder hohe Sachwerte bestehen.
Generell erhöht die Videoanbindung an Zutrittskontrollsysteme die Sicherheit und ermöglicht eine Dokumentation aller Zutritte mit Bilddaten. Je nach Gegebenheiten lässt sich erkennen, ob nur eine Person den Bereich betritt oder ob die Person Ware oder sonstige Gegenstände hinausträgt. Auch Logistik- und Versandzentren haben ein Interesse an vollständiger Bildinformation – vom Zeitpunkt der Einlagerung bis hin zur Auslieferung.
Interessant für die Bondatenanlage
Die Kombination aus digitaler Videotechnik und Kassendaten ist gerade für Bondatenanalysen zur Aufklärung krimineller Handlungen interessant. Durch Schnittstellen mit der Kassensoftware werden Transaktionen der Kasse direkt ins Videobild eingeblendet, entweder durch direktes Abgreifen der Transaktionsdaten aus dem Netzwerk oder durch Anschluss an die Schnittstelle des Kassendruckers. Die Bildauswertung erfolgt im nachhinein softwaregestützt: Mittels Reports können Abfragen nach Schlüsselbegriffen wie Storno, Beträgen, Mengen oder Uhrzeiten fast automatisiert und sehr effizient erfolgen.
Der Einsatz von Kaufhausdetektiven kann mit Kameraunterstützung deutlich effektiver, wenn auch nicht…
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