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Trendwende in Deutschland

Erstmals gibt es in Deutschland wieder ein Wachstum bei Elektrowerkzeugen im Wert. Die abgesetzte Stückzahl ist aber weiter rückläufig.
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Download: Trendwende in Deutschland (PDF-Datei) Nach Jahren des Marktrückgangs gab es in Deutschland 2006 bei Elektrowerkzeugen wieder ein Wachstum von fünf Prozent im Wert. Auch in der Schweiz und in Österreich war die Trendwende laut Bosch-Marktforschung deutlich zu spüren. „Erstmals seit Jahren wuchs in den drei Ländern das Marktvolumen wertmäßig stärker als die Zahl der abgesetzten Geräte und der zuvor stetig verlaufende Preisverfall wurde gestoppt“, so Henning von Boxberg, Leiter Vertrieb Europa Mitte des Geschäftsbereiches Power Tool der Robert Bosch GmbH. Die Menge der verkauften Elektrowerkzeuge ging dagegen 2006 um ein Prozent auf elf Mio. leicht zurück. Gründe für diese Entwicklung sieht Boxberg unter anderem in einer rückläufigen Nachfrage nach Billigwerkzeugen. Im Do-It-Yourself-Bereich versteht sich Bosch mit seiner grünen Produktlinie als klarer Marktführer in Europa. In deutschen Baumärkten seien 17 der 20 bestverkauften Elektrowerkzeuge von Bosch, ergänzt Wolfgang Becker, Leiter Produktgruppe Heimwerkererzeugnisse. „Und auch in den wichtigsten Ländern des Kontinents liegt Bosch mit mindestens der Hälfte der 20 bestverkauften Elektrowerkzeuge vorne“, so Becker weiter. Zur Präsentation der Produkte entwickelte Bosch bereits 2003 ein Shop-in-Shop-System, das inzwischen rund 700 mal in Europa zu finden ist. Mit diesen Auftrittsvarianten will sich Bosch klar vom Billigpreisangebot mit No-Name-Produkten abgrenzen und die Marke stärken. „Eine unabhängige Untersuchung zeigt“, bekräftigt Becker, „dass sich mehr als 95 Prozent der Anwender von Elektrowerkzeugen mit der neuen Präsentationsart wesentlich besser zurecht finden als in der bisher üblichen Regalauslage der Baumärkte.“ Der Weltmarkt für Elektrowerkzeuge insgesamt stieg 2006 laut Bosch-Marktforschung wertmäßig um drei Prozent auf ein Volumen von acht Mrd. €. In der Menge gab es einen Zuwachs von vier Prozent auf 160 Mio. Stück. Das europäische Marktvolumen vergrößerte sich um fünf Prozent auf 3,3 Mrd. €. „Diese Entwicklung“, so Uwe Raschke, Vorsitzender des Bereichsvorstandes des Geschäftsbereiches Power Tool der Robert Bosch GmbH, „wurde nicht nur von der Wirtschaftsdynamik in Osteuropa getragen, sondern auch die Märkte Westeuropas zeigten mit vier Prozent Wachstum in 2006 erstmals wieder eine positive Entwicklung.“ Auch der Geschäftsbereich Bosch Power Tools setzt seinen Wachstumskurs fort. Währungsbereinigt stieg der Umsatz mit Elektrowerkzeugen, Zubehör und Gartenwerkzeugen auf 2,8 Mrd…
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