diy plus

Zwischen Werkzeugen und Fliesen

Die Flächenproduktivitäten nach Warengruppen wurden neu ermittelt. Der Informationsbedarf nach branchenbezogenen Quadratmeterumsätzen steigt weiter.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Download: Zwischen Werkzeugen und Fliesen (PDF-Datei)
In den vergangenen Jahren wurde von den Baumarktunternehmen immer wieder ein starker Informationsbedarf nach branchenbezogenen Quadratmeterumsätzen geäußert, mit denen unternehmensinterne Flächenproduktivitäten verglichen oder verlässliche Zahlen für die Umsatzplanung abgeleitet werden können. Um diese Informationslücke zu schließen, sind im Zeitraum 2007/08 von der Gemaba im Rahmen der laufenden Standortanalysetätigkeit in rund 320 deutschen Bau- und Heimwerkermärkten detaillierte warengruppenbezogene Flächenaufnahmen durchgeführt worden, was 13 Prozent aller vorhandenen Objekte entspricht. Die Erfassung der jeweiligen Präsentationsflächen in diesen Märkten erfolgte für zehn unterschiedliche Warengruppen. Bei ihrer Abgrenzung wurde neben einem sachlichen Bezug zur vereinfachten Erfassung der Flächen auch den in der Branche üblichen Angebotskonzepten Rechnung getragen. Für die verschiedenen Warengruppen wurde folgende Sortimentszuordnung vorgenommen: Bei den erfassten Bau- und Heimwerkermärkten handelt es sich naturgemäß überwiegend um Objekte, deren Zusammensetzung in Abhängigkeit vom Auftragsvolumen der Gemaba zustande kam, so dass im statistischen Sinne keine echte Zufallsauswahl gegeben war. Basierend auf der regional, größenmäßig und betreiberbezogen bekannten Struktur aller deutschen Bau und- Heimwerkermärkte wurde deshalb innerhalb der Stichprobe eine zusätzliche Quotenauswahl vorgenommen. Berücksichtigte Merkmale waren dabei insbesondere die unterschiedlichen Größenklassen sowie eine adäquate Repräsentanz der im Markt tätigen Unternehmen. Ausgewertet wurden schließlich 160 Märkte, deren Ergebnisse dann auf die Gesamtheit aller 2007/08 vorhandenen rund 2.440 Baumärkte hochgerechnet wurden. Diese verfügen über eine reine Verkaufsfläche (VF) von ca. 12,25 Mio. m² im Innenbereich; hinzu kommen ca. 3,3 Mio. m² an teilüberdachten Freiflächen. Bei einer Gesamtverkaufsfläche von rund 15,55 Mio. m² ergibt sich in der Gewichtung des BHB (Innen-VF zu 100, überdachte Freifläche zu 50, offene Freifläche zu 25 und Baustoff-Drive-in zu 50 Prozent) eine gewichtete Verkaufsfläche von rd 13,45 Mio. m². Der durchschnittliche Bau und Heimwerkermarkt des Bundesgebiets verfügt damit 2007/08 über eine Innenverkaufsfläche von rd 5.020 m². Bei der Datenaufnahme wurden die Flächen der Gänge zwischen den einzelnen Präsentationsbereichen jeweils anteilig zugeordnet. Separat erfasst wurde allerdings die Kassen- und…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch