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„Kernbereiche stärken“

Die Sagaflor will ihre Mitglieder zu Local Heroes machen. Auf der Garten- und Zooevent legte die Kooperation eine Zwischenbilanz vor.
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Die Sagaflor hat in den ersten drei Quartalen 2010 ihren Umsatz in den beiden Geschäftsbereichen Garten und Heimtier um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Zum Umsatzplus stark beigetragen hat in der Zentralregulierung das Segment Pflanze, unter anderem durch die Eigenmarke Graciana. Auf der Hausmesse Garten- und Zooevent hat die Fachhandelskooperation das erweiterte Graciana-Sortiment vorgestellt: Im Jahr 2009 mit Stauden, Kletter- und Wasserpflanzen sowie Obst gestartet und bereits zur Gartenevent desselben Jahres um Ahorn, Gräser, Rhododendren und Azaleen erweitert, sind jetzt auch Zimmerpflanzen hinzugekommen. Vorstandssprecher Franz-Josef Isensee sieht diese Ausweitung im Zusammenhang mit den strategischen Zielen, die sich die Fachhandelskooperation gesetzt hat. „Wir wollen die Kernbereiche stärken“, erklärte er auf der Messe. Über die Pflanzen-Eigenmarke „bringen wir mehr Geschlossenheit auf die Fläche“, so sein Beispiel. Darüber hinaus habe das angeschlossene Gartencenter mit der Eigenmarke die Möglichkeit, „bessere Qualität rüberzubringen“. Die Ware stammt von dem dänischen Großhändler Gasa Group. Die Sagaflor-Gartencenter können die Pflanzen über einen Webshop rund um die Uhr ordern. Der Dienstleister kommissioniert, bündelt und liefert die Ware in kleinen Verkaufseinheiten an die Betriebe aus. Für Präsentation und Vermarktung von Graciana hat die Kooperationszentrale ein durchgehendes Konzept beispielsweise mit Bildetiketten, Tischumrandungen, Bannern und Informationstafeln entwickelt. Der im Zusammenhang mit der Pflanzen-Eigenmarke genannte Punkt „Kerngeschäft“ ist nur eines von mehreren Themen, das die Kooperationszentrale nun anpacken will. Unter dem Stichwort „Rationalisierung“ nennt Isensee die Einführung von SAP, wovon man sich mehr Transparenz und beispielsweise eine Vereinfachung im Bestellwesen verspricht, das dann online abgewickelt werden kann. Auch in Sachen Personalentwicklung – Isensee verwendet den Oberbegriff „Fitness“ – hat die Zentrale vorgearbeitet. So wurde ein Traineeprogramm aufgelegt und die Führungsstruktur angepasst. Unter „Teamwork“ schließlich fasst Isensee die Zusammenarbeit der Zentrale mit den Partnerbetrieben zusammen. „Der Betrieb vor Ort soll zum Local Hero werden – das geht nur im Team“, ist er überzeugt. Die Orientierung an den von den Mitgliedern gestellten Anforderungen hat, so sieht man es in der Kooperation, ihre Früchte gerade bei den Fachgrup-pen und Systemen getragen, die in diesem…
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