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Perfekt am Netz

In Hamburg startete der erste Perfektum-Store der Hagebau. Mit dem vollkommen neuen Konzept soll vor allem zahlungskräftigen Kunden bei ihren Modernisierungsmaßnahmen geholfen werden.
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Es war alles andere als einfach, einen passenden Standort für den ersten Perfektum-Store zu finden. Im Gespräch war beispielsweise, eine Etage im Stilwerk zu belegen, dem vielleicht trendigsten Kaufhaus für Einrichtung, Design und Lifestyle in ambienteorientierter historischer Atmosphäre in der Großen Elbstraße. Doch die fünfte Etage, die dort zur Verfügung gestanden hätte, schien den Verantwortlichen dann doch nicht nah genug an den Laufwegen der Kunden zu sein. So wurde es schließlich der Brookdorfkai 20, mitten in der Hafen-City in Hamburg – dem derzeit größten Baugebiet Europas – in direkter Nachbarschaft zur Speicherstadt. Beispielsweise nutzen derzeit bereits der Germanische Lloyd und die Spiegelgruppe das Quartier als Unternehmenssitz. Das Konzept wurde von der Hagebau als Systemgeber in Zusammenarbeit mit dem größten Hagebaugesellschafter Bauking als Betreiber entwickelt. Bieten will es umfassende Modernisierungsdienstleistungen aus einer Hand vor allem für eine zahlungskräftige Klientel, egal ob es sich um die Gestaltung des Wohnraums, um energetische Sanierungen oder um den Komplettumbau einer Immobilie handelt. Entsprechend erinnert der Laden am Brookdorfkai eher an eine nüchterne Lounge, als an einen Verkaufsraum. Die Präsentation von Produkten und Konzepten erfolgt weitgehend virtuell mit Hilfe von moderner Medientechnik, denn materiell vor Ort. Dafür wäre der Laden mit seinen rund 440 m² auch viel zu klein. Trumpf ist vielmehr die kompetente persönliche Ansprache durch Top-Personal. Dafür stehen Architekten, Innenarchitekten, Bauingenieure und Baustoff-Fachberater zur Verfügung. Geballte Kompetenz also, um möglichst alle Wünsche des betuchten Publikums erfüllen zu können. „Das größte Hemmnis bei solchen Vorhaben ist die Angst potenzieller Kunden vor Stress, Unannehmlichkeiten und mangelhafter Ausführung“, weiß Michael Knüppel, Generalbevollmächigter Marketing/Vertrieb der Bauking AG. „Diese Angst können wir unseren Kunden nehmen, weil wir mit unserem Team ein solches Vorhaben von der Erstberatung über die Planung und Umsetzung mit qualifizierten Handwerkspartnern bis zur Bauabnahme für den Kunden übernehmen.“ Entsprechend legte man auch bei der Auswahl der Industriepartner höchste Maßstäbe an. Hier finden sich so prominente Namen wie (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Fermacell, Velux, Villeroy und Boch, Xella, Quick-Mix, Knauf, Ursa, Parador oder PCI. Gründe, das neue Konzept am Markt zu testen, gibt es genügend. Da sind zunächst die…
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