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Plattform für Made in Germany

Der Verein „Ja-zu-Deutschland e.V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Produktions­standort Deutschland zu stärken und setzt dabei auf das Siegel „Made in Germany“. Ein diy-Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden Gabriele Schmieder.
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Frau Schmieder, was genau ist die Zielsetzung des Vereins „Ja-zu-Deutschland e.V.“? Der Verein Ja zu Deutschland e.V. bietet eine Plattform für Unternehmen, Verbraucher und Interessierte, die für den Erhalt und den Ausbau des Wirtschafts- und Produktionsstandorts Deutschland eintreten – Unternehmen, die bewusst in Deutschland produzieren; und Verbraucher, die solche Unternehmen und deren Produkte suchen. Eines der wesentlichen Ziele des Vereins ist es, klarere und nachvollziehbarere Regeln für einen größtmöglichen Schutz des Herkunftsnachweises „Made in Germany“, für dessen Verwendung es nach wie vor keine gesetzlich eindeutigen Regelungen gibt, zu erreichen. Sie vergeben inzwischen Ihr „Made in Germany“-Siegel nur nach zuvor erfolgter Zertifizierung . Mit dem Zertifikat haben Unternehmen die Möglichkeit zu belegen, dass ihre Produkte die von Ja zu Deutschland e.V. entwickelten Kriterien für „Made in Germany“ erfüllen. Voraussetzung für den Erhalt des „Made in Germany“-Zertifikates nebst Siegel ist ein umfangreiches Audit eines Auditunternehmens. In diesem Rahmen muss für das auditierte Produkt bzw. die auditierte Produktgruppe oder Dienstleistung eine Wertschöpfungstiefe von mehr als 50 Prozent im Herkunftsland Deutschland nachgewiesen werden. Diese Wertschöpfungstiefe gilt sowohl für das Produkt selbst als auch für die verwendeten Materialien sowie den gesamten Herstellungsprozess. Zum Audit vor Ort gehört auch die Einsichtnahme in Original­dokumente sowie Controlling- und Buchhaltungssysteme. Zudem vollzieht der Auditor eine Ortsbegehung, um nicht zuletzt auch den kompletten Fertigungsprozess zu begutachten. Inzwischen sind Sie auch auf Messen präsent. Wollen Sie Ihr Engagement in der Öffentlichkeit weiter verstärken? Auf jeden Fall. Der Verein möchte durch pointierte Öffentlichkeitsarbeit sowie der Teilnahme an themenrelevanten Messen und Veranstaltungen das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung von „Made in Germany“ schärfen. Wie stark sind Firmen aus der DIY-Branche bei Ihnen vertreten? Leider ist diese Branche mit rund 20 Unternehmen aus den Bereichen Haus & Garten, Haushalt, Hobby, Werkzeuge auf unserer Plattform bisher eher geringer ausgeprägt. Welchen Nutzen haben Firmen davon, sich bei Ihnen zertifizieren zu lassen bzw. auf Ihrer Webseite präsent zu sein? Unser Portal www.ja-zu-deutschland.de ist eine zentrale Anlaufstelle für Verbraucher und Einkäufer, die gezielt nach Produkten „Made in Germany“ suchen. Unternehmen haben hier die…
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