Anhörung

HDE fordert Konsequenzen für Shein

Der HDE-Präsident spricht sich für fairen Wettbewerb aus – über die EU-Grenzen hinweg. (Quelle: HDE)
Der HDE-Präsident spricht sich für fairen Wettbewerb aus – über die EU-Grenzen hinweg. 
27.01.2026

Anlässlich der heutigen Anhörung der Onlineplattform Shein im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments fordert der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Alexander von Preen, Konsequenzen für Verstöße gegen das EU-Recht: „Es geht hier um einen fairen Wettbewerb zwischen Handelsunternehmen und Plattformen aus Fernost und den heimischen Akteuren. Shein darf aus dieser Anhörung nicht einfach mit vagen Versprechungen wieder entlassen werden. Bei Nicht-Einhaltung und weiteren Verstößen muss klar sein, dass eine Sperre verhängt wird.“

Der HDE-Präsident unterstreicht, es sei wichtig, dass die bestehenden Regeln im Verbraucher- und Umweltschutz sowie im Steuerrecht gleichermaßen für alle Handelsunternehmen gelten, die ihre Waren im EU-Binnenmarkt anböten. Es komme auf den Dreiklang an – „digital, überprüfbar, haftbar. Ansonsten haben wir ein Ungleichgewicht, das die heimischen Händler nicht mehr lange durchhalten können“, merkt er an. Es brauche einen verantwortlichen Wirtschaftsakteur für jeden Händler, der auf Drittstaaten-Plattformen in den EU-Markt verkaufe, ist von Preen überzeugt.

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