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Lernen aus „Stuttgart 21“

Zum zweiten Mal veranstaltete die Hagebau einen „Marktplatz“. Die Organisatoren freuten sich vor allem über das niedrige Alter der Teilnehmer.
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„Die Winterarbeitstagung ist tot, es lebe der Hagebau-Marktplatz!“ So könnte das zugespitzte Fazit des am 20. und 21. März in Bonn zum zweiten Male durchgeführten Treffens von insgesamt rund 200 Gesellschaftern, Geschäftsführern und Führungskräften des Fach- und Einzelhandels der Soltauer Kooperation heißen. Dabei wurden die warenunabhängigen Dienstleistungen nicht nur vorgestellt, vielmehr tauschte man sich in Workshops intensiv aus. Das Motto des diesjährigen Events: „Erfolgsfaktor Verkaufen“. Die Veranstaltung sei „klein, aber fein“, das Format neu, verjüngt und aufgepeppt, stellte Heribert Gondert, Sprecher der Hagebau-Geschäftsführung, am Morgen des zweiten Veranstaltungstages fest. Und sein Kollege Michael Baumgardt freute sich darüber, dass „es eine sehr junge Veranstaltung“ sei, „jung“ im Sinne von „niedrigem Durchschnittsalter der Teilnehmer“. Fünf interaktive Arbeitsgruppen beleuchteten das Thema „Erfolgsfaktor Verkaufen“ jeweils aus einer anderen Perspektive: Mitarbeiter des Fachhandels, der Personalabteilung, des Datendienstes, des Vertriebscontrollings und der Personalentwicklung setzten als Moderatoren unterschiedliche unternehmensrelevante Akzente. An mehreren Informationsständen präsentierten sich außerdem über beide Marktplatz-Tage hinweg die Abteilungen „Rechnungswesen“, „Recht und Finanzen“, „Unternehmenskommunikation“, „Planung Fachhandel“ sowie der Versicherungsdienst. Wie der Staatsbürger in Richtung Staat, so habe auch der Hagebau-Gesellschafter der Gegenwart eine andere Erwartungshaltung gegenüber der Hagebau-Zentrale und den diversen Gremien der Kooperation, ist sich Michael Baumgardt sicher. Es reiche nicht mehr aus, auf die Beratungen in den Ausschüssen und Versammlungen zu verweisen, der einzelne Gesellschafter erwarte, individuell und persönlich über Entwicklungen und anstehende Entscheidungen informiert und überzeugt zu werden. „Stuttgart 21“ lässt schön grüßen. Da spielt auch der Faktor „Emotion“ eine Rolle, die über Veranstaltungen wie den Hagebau-Marktplatz wieder verstärkt in die Kooperation hineingetragen werden soll. Noch einmal Michael Baumgardt: „Wir fragen uns schon seit langem, wie wir eine neue emotionale Ebene in der Hagebau aufbauen können. Der Hagebau Marktplatz ist eine Möglichkeit dazu.“ „Mittendrin, statt nur dabei“, beschreibt Heribert Gondert, das Veranstaltungsformat, das verstärkt auf Kooperation setzen will. Umrahmt wurde die Veranstaltung von zwei Vorträgen der Hagebau-Gesellschafter Reinhold und Markus…
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