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Neustart nach Umbruch

Element System nutzte die Eisenwarenmesse in Köln, um sich nach erfolgter Umstrukturierung erstmals der Branche mit neuer Kraft zu präsentieren.
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Einige Zeit war das Unternehmen DIY Element System in schwierigem Fahrwasser. Doch inzwischen blickt man in Rottenacker wieder optimistisch in die Zukunft. Die Eisenwarenmesse 2012 in Köln nutzte der Anbieter, um sich nach einer Frischzellenkur mit einem neuen Markenauftritt der Branche zu präsentieren. „Angefangen bei der Bildsprache in Prospekten und Katalogen, über die Internetpräsenz bis hin zur Kundenansprache am POS wurde alles einem umfangreichen Facelifting unterzogen“, sagt DIY Element System-Geschäftsführer Norbert Streveld, der seit rund einem Jahr die Geschicke des Unternehmens lenkt. Zu dem neuen Markenauftritt zählt auch der Claim „Schaff dir Platz“, der die Kernthemen des Unternehmens – Verstauen, Ordnen, Aufbewahren – stimmig auf den Punkt bringt. Klar zum Ausdruck gebracht wurde dies auch durch die Konzeption des Messestandes in Köln. Angefangen beim Dachboden, der Garage, der Heimwerkerwerkstatt oder der Waschküche wurden dort in sogenannten Milieus die Produkte in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt und ihre Produktvorteile herausgestellt. Aber auch die POS-Kompetenz mit Infotafeln, Planungshilfen und Kundenleitsystem wurde gezeigt. Zu den Produktgruppen, die im Praxisbezug zu sehen waren, zählten unter anderem die Wandregale und die einreihige Wandschiene Classic Single. Dasselbe Produkt gibt es auch in einer Design-Variante. Dazu kamen Clip-Serien in Aluminium und Kunststoff, ein breit gefächertes Konsolenprogramm sowie das Interieur-Produktsortiment Möbelfüße. Auch ein speziell auf die Produktgruppe Heimwerker zugeschnittenes Konzept war zu sehen. „Einfache Montage, viel praktisches Zubehör und minimaler Platzbedarf vereinen sich hier mit einer sicheren und belastbaren Konstruktion“, sagt Marketingteamleiter Oliver Vogel. Die heutige DIY Element System GmbH wurde bereits 1954 im oberschwäbischen Rottenacker gegründet, damals noch als Bohnacker Systeme GmbH. Am 5. November 2010 musste das Unternehmen für den Standort Rottenacker Insolvenz anmelden -- die Nachwirkungen der Krise 2009 und familieninterner Querelen. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde unter anderem die Sparte Werkzeugbau geschlossen. „Außerdem wurde das Sortiment von einst 6.000 Artikeln auf heute noch rund 1.200 verringert“, sagt Geschäftsführer Streveld. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 220 vor der Insolvenz auf heute 180 verringert. Am 4. März 2011 schließlich übernahm der Investor Nimbus Hands-on das Unternehmen und ermöglichte damit den Neustart. Nimbus ist…
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