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Der Lebensstil der Marke

Rasch hat sein Beginn des Jahres eine neue Vertriebsstruktur. diy sprach mit dem Vertriebsdirektor West Jens Klotmann über Chancen im Wettbewerb, neue Trends und den Auftritt auf der Heimtextil.
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Wie war der Auftritt auf der Heimtextil für Sie, konnten Sie neue Kunden gewinnen? Mit der Heimtextil startet für die Branche und auch für Rasch seit vielen Jahren immer wieder ein neues Geschäftsjahr. Hier müssen sich zum ersten Mal Neuheiten und strategische Konsequenzen bewähren. In diesem Jahr hatten wir einige davon. 13 neue Kollektionen, die erste Rasch Trendbox und natürlich eine konsequente Sortimentsstruktur. Für uns hatte diese Heimtextil eine besondere Bedeutung: Ein Jahr nach dem Markenrelaunch und vielen strategischen Veränderungen mussten wir uns einer kritischen Marktbewertung stellen. Und es hat funktioniert. Die Kunden waren begeistert und zeigten dies auch in ihrem Bestellverhalten. Auch wenn sich die Bedeutung von Messen grundsätzlich verändert hat und insgesamt weniger Besucher nach Frankfurt gekommen sind, sind wir mit wertvollen, konkreten Vereinbarungen im Gepäck wieder nach Bramsche gereist. Sie haben erstmals die Trends auf einem eigenen Trendstand präsentiert. Welche davon sind die herausragenden? Trends sind mit­tel- bis langfristige Erscheinungen und durchlaufen einen fließenden Prozess der Veränderungen. Das heißt, jeder Trend prägt unsere Wohnwelten und unser Stilempfinden länger als ein Jahr. Allerdings zeigen Designtrends immer wieder aktuelle modische Akzente und greifen gesellschaftliche und technologische Entwicklungen auf. Die Verbindung zur Natur ist ein Trend, der schon lange besteht und nach wie vor eine große Bedeutung hat. Das gleiche gilt für das eher maskuline, grafische Thema „industrial chic“. In diesem Jahr herausragend ist sicher das verstärkte Bekenntnis zu handwerklich gefertigten Dingen und ursprünglichen Materialien: genäht, gestrickt, gefilzt. Und dies alles aus taktilen, eher groben Materialien wie Filz und Loden. Von den vier vorgestellten Charakteren bezeichnet der Tailor, der für diesen Designeinfluss steht, den herausragenden Trend für 2013. Ihr Unternehmen hat 2012 erstmals die 200-Mio-€-Marke überschritten. Auf welchen Märkten und in welchen Segmenten waren Sie besonders erfolgreich? Die 201 Mio. € bezeichnen den konsolidierten Umsatz der Unternehmensgruppe Rasch, an dem die Tapetenfabrik Gebr. Rasch natürlich den wesentlichen Anteil hat. Wir konnten vor allem in den Ländern der GUS unsere Marktanteile erfolgreich ausbauen. In Deutschland mussten wir einen leichten Rückgang verzeichnen, während wir sonst in Europa das Niveau von 2011 halten konnten. Eine wettbewerbsrelevante Stärke liegt sicher in…
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