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Der schwäbische Osten grünt

In Schwäbisch Gmünd eröffnete Obi seinen neuesten Baumarkt mit einem Green Building-Zertifikat.
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Am 11. März.2013 hat Obi im Osten Baden-Württembergs, in Schwäbisch Gmünd, auf einer Fläche von rund 10.000 m² seinen neuesten Baumarkt eröffnet. Schon seit 37 Jahren ist Obi in der Stadt im Ostalbkreis vertreten. 1976 eröffnete der erste Obi-Markt im heutigen City Center, dieser wurde 1984 zwar von 1.600 m² auf 2.400 m² erweitert, aber 1991 entschied man sich dann doch, in einen größeren Standort in Hussenhofen umzuziehen. Dort blieb Obi bis Ende letzten Jahres, um nun im Gewerbegebiet Ost von Schwäbisch Gmünd mit einem deutlich größeren Markt vertreten zu sein. Der Markt in Schwäbisch Gmünd folgt dem Obi-Markt im nicht weit entfernten Göppingen und wird einer der ersten Märkte mit Green Building-Zertifikat der Europäischen Kommission sein. Die Voraussetzung für die Zertifizierung als Green Building ist eine Unterschreitung des in der Energieeinsparverordnung EnEV vorgeschriebenen Energiebedarfs um mindestens 25 Prozent. Der Standort in Schwäbisch Gmünd unterschreitet diese Anforderung sogar um 31 Prozent. Dieses Ergebnis wurde erreicht durch Maßnahmen wie eine optimierte Gebäudehülle, modernste Beleuchtungstechnik, den Einsatz einer Gas-Absorptionswärmepumpe, die die Energie der Umgebungsluft nutzt und als Heizwärme gewinnt sowie einer verbesserten Lüftungstechnik mit hoher Wärmerückgewinnung. Der ökologische Anspruch wird bei den Außenanlagen durch den besonderen Umgang mit der Ressource Wasser und dem Umgang mit Grünflächen und Bepflanzung umgesetzt. Ein großer Teilbereich des Grundstücks wird für die Regenwasserrückhaltung genutzt und mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Für den Gießwasserbedarf des Gartenparadieses wird Regenwasser genutzt, das in einer Zisterne mit 80.000 Litern Inhalt gesammelt wird. Durch mehrere Wasserzähleinrichtungen für die einzelnen Nutzbereiche ist eine transparente Übersicht der Trinkwasserverbräuche möglich, so dass bei übermäßigem Trinkwasserbedarf problemlos die Ursache ermittelt, analysiert und behoben werden kann. Die Verbräuche werden über eine digitale Regelung erfasst. Die elektrotechnischen Anlagen werden ebenfalls unter ökologischen Gesichtspunkten betrieben. So werden nur Beleuchtungskörper der neuesten Generation – Leuchtstofflampen in T5-Technik mit dimmbaren Vorschaltgeräten – eingesetzt. Gesteuert wird die Beleuchtung über tageslichtabhängige Sensoren, so dass der Anteil von Kunstlicht bei ausreichendem Tageslicht automatisch reduziert wird. In den Büros, Nebenräumen und WC-Anlagen werden zusätzlich…
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