Dehner, Gartencenter, Göppingen
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Früher Toom, jetzt Dehner: Den ehemaligen Baumarkt in Göppingen hat der Gartencenterbetreiber umgebaut und erweitert. Die neu errichtete Kalthalle ist über einen zweiten Eingang direkt erreichbar.
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Dehner

Schwäbisch und ein bisschen anders

Zwei neue Gartencenter mit teils ungewohntem Zuschnitt hat Dehner südlich von Stuttgart in Göppingen und Böblingen an den Start gebracht. Es waren die beiden einzigen Eröffnungen dieses Jahres, davon – wegen Corona – eine stille.
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Gerade noch so vor dem großen Lockdown - von dem die Gartencenter in den meisten Bundesländern freilich ausgenommen waren - hat Dehner seinen neuen Markt am 12. März in Göppingen an den Start bringen können, mit offiziellem Festakt am Vortag, großer lokaler Werbekampagne und dem entsprechenden Ansturm auf das neue Gartencenter.
Bei der zweiten (und letzten) für dieses Jahr geplanten Eröffnung ging so etwas dann schon  nicht mehr. Sie war für den 2. April angesetzt, und da war das ganze Land längst in den zwischenzeitlichen Modus des Social Distancing versetzt - einkaufen nur mit Sicherheitsabstand. Für Dehner war da nur noch eine so genannte stille Eröffnung drin: Tore aufsperren, aber kein Tam-Tam machen. Tabu war dann übrigens auch für die diy-Redaktion die zweite Reise aus dem badischen in den schwäbischen Landesteil (das eine Mal südwestlich, das andere Mal südöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart) in diesem Frühjahr.
In Böblingen hat der deutsche Gartencenter-Marktführer seinen seit 1986 bestehenden Markt abgerissen und auf dem Gelände in acht Monaten mit dem Gewächshausbauer Rabensteiner einen modernen Neubau realisiert. Dabei wurde das Gartencenter mit dem großflächigen Portal um 180 Grad gedreht.
Das neue Gebäude weicht von der in den letzten Jahren praktizierten Bauweise ab und verfügt über einen zweigeschossigen Kopfbau in moderner Architektur, der  mit viel Glas und natürlicher Lärchenholzverkleidung für einen freundlichen Empfang sorgen soll. Das Dach wurde flächendeckend mit Bodendeckern bepflanzt.
Das Gewächshaus verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 2.250 m². Hinzu kommt eine 675 m² große Freilandverkaufsfläche.
"Mit der Revitalisierung des bestehenden Standorts sind wir konsequent den Bedürfnissen unserer Kunden nachgegangen. Zum Top-Service passt jetzt auch das Look-and-Feel des Marktes. Der Gesamteindruck ist stimmig", findet Dehner-CSO Frank Böing, verantwortlich für Vertrieb und Märkte.
Eine architektonisch Dehner-untypische Lösung ist auch der drei Wochen zuvor eröffnete, rund 60 km westlich gelegene Standort Böblingen. Der Markt befindet sich nämlich in einem fast 30 Jahre alten ehemaligen zweigeschossigen Toom-Baumarkt. Das Obergeschoss nutzt der Böblinger Schirm- und Zelthersteller Lambert als Verkaufsausstellung. Ein 1.800 m² großes Kalthaus ließ Dehner von Rabensteiner neu errichten. Im Eingangsbereich gibt es ein Café mit bis zu 90 Sitzplätzen.
Der Markt ersetzt den keine drei Kilometer entfernten Standort in Eislingen, der…
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