3. European Home Improvement
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Über 600 Teilnehmer kam zum 3. European Home Improvement Forum nach Madrid.
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3. European Home Improvement Forum

Tränen auf heiligen Rasen

Das diesjährige European Home Improve­ment Forum fand in Madrid statt und konnte Rekordteilnehmerzahlen melden.
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Madrid statt Istanbul: 2013 hatten die Teilnehmer des damaligen zweiten DIY Global Summit in Rom mehrheitlich für eine Nachfolgeveranstaltung in Istanbul votiert, politische und soziale Unwägbarkeiten ließen die beiden Organisatoren EDRA und Fediyma jedoch das dritte European Home Improvement Forum relativ kurzfristig nach Madrid verlegen.Und Madrid sollte sich als keine schlechte Wahl herausstellen. Mit über 600 Kongressbesuchern aus insgesamt 42 Ländern konnte man als Erstes einen neuen Teilnehmerrekord melden.
Für die anwesenden Lieferanten besonders erfreulich: Auch der Handel war gut vertreten und machte mit Teilnehmern u. a. aus Australien und Südamerika ordentlich Eindruck.Mit einem positiven Ergebnis von über 90 Prozent mit einer Bewertung von "gut und besser" stellten die Teilnehmer darüber hinaus dem Kongress ein fast überragend zu nennendes Urteil aus. Man mag Abstriche an der Hotelleistung machen. Wo aber findet man für diese Kongressgröße ein noch bezahlbares Hotel? So sollte sich auch der Veranstaltungssaal, der mit einem Kino-Breitbandformat überraschte, sich als durchaus geeignet herausstellen. Saaltemperierung und Akustik - zwei entscheidende Wohlfühlfaktoren für Kongressteilnehmer - konnten die Besucher überzeugen.Der Kongress stand unter dem Motto "Mobile Commerce - Get intimate with the consumer". Etwas viel Internet für zwei Tage, wurde von Teilnehmern vor allem aus südeuropäischen Ländern bemängelt. Und vielleicht etwas zu deutschlastig, was die Referenten anging. Jedoch: Deutsche Manager und Berater sind offensichtlich eher bereit, ihr Wissen und ihre Meinung mit anderen zu teilen als ihre Pendants in anderen Ländern. Und: Marktforschung wird in Deutschland wohl etwas intensiver und vor allem aktueller betrieben als anderswo.Natürlich spiegelte sich die DIY-Dominanz des deutschsprachigen Raums (die sogenannte DACH-Region) auch bei den Kongressbesuchern wider. Rund ein Drittel der Anmeldungen kam aus diesen drei Ländern. Und auch die Beschicker der begleitenden Kongressausstellung kamen zu einem starken Teil aus dieser Region.Geradezu anrührende Szenen spielten sich aber ab, als vor allem gestandene Manager den heiligen Rasen des Santiago Bernabéu-Stadiums, der Spielstätte von Real Madrid, betreten und den Champions…
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