Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff
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Amsterdam war der Austragungsort der diesjährigen Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff.
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Eurobaustoff

Rekordbeteiligung in Amsterdam

Die Eurobaustoff-Gesellschafter tagten in der niederländischen Metropole und fassten u. a. drei wichtige Beschlüsse.
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Über 85 Prozent der Gesellschafter der Eurobaustoff war Ende Juni zu der diesjährigen Gesellschafterversammlung der Kooperation erschienen oder hatte sich vertreten lassen. Rekordverdächtigt. Das mag auch am Veranstaltungsort gelegen haben, denn Amsterdam ist zweifelsohne eine interessante europäische Metropole. Beim "Get together" am Vorabend hatten die Fachhändler, ihre Familienmitglieder und die Führungskräfte der Unternehmen bereits für einen Rekord gesorgt:  Mit über 600 Teilnehmern war diese Veranstaltung so gut besucht wie noch nie und zwang die Organisatoren kurzfristig dazu, den Veranstaltungsort, ein Ausflugsschiff, zu wechseln und ein größeres Schiff zu chartern. Daran konnte auch das parallel stattfindende WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die USA nichts ändern. Aber die Organisationen hatten vorsorglich auch für einen eigens eingerichteten "Ball"-Saal für die eingefleischten Fans gesorgt.Die niederländische Metropole war Tags darauf Schauplatz wichtiger Entscheidungen innerhalb der Kooperation. An erster Stelle stand dabei die Verabschiedung des neuen Gesellschaftsvertrags, der bereits im vorigen Jahr in Hamburg vorgestellt, aber am Ende nicht zur Abstimmung gebracht wurde. Mit dem neuen Vertrag greift die Kooperation interne Weiterentwicklungen auf und fasst diese in einen gesellschaftsrechtlichen Rahmen.Ulrich Wolf, Sprecher der Geschäftsführung, stellte in seiner Rede vor der Versammlung heraus, dass die Kooperation nicht nur Fachhandel könne, sondern auch Einzelhandel. Das mache die Übernahme von sieben Praktiker/Max Bahr-Standorten durch Eurobaustoff-Mitglieder deutlich. Zurückhaltend äußerte sich Wolf über die Zukunft eines E-Commerce-Auftrittes für die Kooperation. Man habe es 2013 mit Yohammada versucht, sei damit jedoch gescheitert, u. a. weil andere Kooperationen nicht mitmachen wollten. Hier betrug der Verlust für 2013 allein rd. 900.000 €. Deswegen sprach sich auch der Aufsichtsrat der Eurobaustoff im Mai 2014 gegen den Aufbau eines Master-Shops aus.Für die Weiterentwicklung der Kooperation innerhalb Europas steht der verabschiedete Anbau der Zentrale in Bad Nauheim. Hier wird mit den neuen Räumlichkeiten Platz geschaffen für zusätzliche Arbeitsplätze, die die geplanten Expansionen in den nächsten acht bis zehn Jahren mit sich bringen.Die dritte wichtige Abstimmung des Tages betraf die Bestätigung des Aufsichtsrates. Sechs der acht Mitglieder durften ihre Amtszeit verlängern. Aufsichtsratsmitglieder werden in der Eurobaustoff…
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