Produktion des Parkett-Werkes
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Nach der Pressekonferenz führte ein Rundgang durch die Produktion des Parkett-Werkes im österreichischen Güssing.
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Parador

Handel im Mittelpunkt

Parador ist mit dem Geschäftsverlauf 2014 bisher zufrieden, trotz leichter Rückgänge im Umsatz und bei manchen Produktbereichen. Spaß macht vor allem das Überseegeschäft.
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Auch wenn Parador der ein oder andere (Baumarkt-)Kunde weggebrochen ist, ist man in Coesfeld mit der Geschäftsentwicklung dennoch zufrieden. Derzeit, so Geschäftsführer Lubert Winnecken, verzeichnet man mit einem Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen stabilen Umsatz. Laminat sei leicht rückläufig, Parkett stabil und Vinyl progressiv wachsend.  Rückläufig sei das Geschäft in Skandinavien, positiv dagegen in Südeuropa. "Gerade in vermeintlich schwachen Märkten wie Spanien, Frankreich und Italien entwickeln wir uns gut", so Winnecken auf der Pressekonferenz im österreichischen Güssing, wo sich auch ein Werk des Unternehmens zur Produktion von Parkett findet (Produktionskapazität pro Jahr rund drei Mio. m²). Auch in Übersee verzeichne man positive Zahlen. "Das Geschäft dort ist einfach klasse", sagt Winnecken. 
Auf der Pressekonferenz stellte Parador nach dem Weggang von Volkmar Halbe die neue Führungsstruktur vor. Neben Lubert Winnecken, der außer der Geschäftsführung auch die Leitung des Vertriebs innehat, ist Dirk Nowak verantwortlich für Produkt, Marke und Innovation sowie Hendrik Voß für die Supply Chain, Technik und den kaufmännischen Bereich.
Breiten Raum nahm die Vorstellung des neuen Online-Konzeptes mit Online-Shop ein. Hier hat die Entwicklung allerdings die Präsentation bereits wieder überholt. Nach starken Protesten des Handels (siehe auch nebenstehendes Interview) wurde der Shop wieder vom Netz genommen. Jetzt, so Winnecken, soll gemeinsam mit dem Handel nach neuen Möglichkeiten gesucht werden, den Entwicklungen im E-Commerce Rechnung zu tragen.
Künftig, sagt Winnecken auf der Pressekonferenz, wolle man verstärkt den Handel in den Mittelpunkt stellen, die Individualität des Handels erkennen und die Heterogenität der Handelslandschaft anerkennen. "Wir haben ein klare Vertriebsausrichtung mit Schwerpunkten im Fachhandel und DIY", so Winnecken. Er sehe eine Renaissance des Fachhandels und wolle gleichzeitig den Vertrieb über die Großfläche intensivieren. Insgesamt dient der neue Internetauftritt in diesem Zusammenhang vor allem der Reichweitenerhöhung und der Traffic-Generierung. Ein besonderes Element ist aber auch die Warenverfügbarkeitssicht für den Handel. 
Nachhaltiges Konzept 
Eine besondere Rolle bei der Ausrichtung des Unternehmens spielt die Nachhaltigkeit. "Das Nachhaltigkeitsprinzip von Parador übersetzt das Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens in strategische Handlungsfelder", sagte Geschäftsleiter Hendrik Voß. Diese…
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