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Guter Start ins neue Jahr für die Bosch-Gruppe


Die Bosch-Gruppe ist gut ins Geschäftsjahr 2015 gestartet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um rund 13 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Plus bei 5,4 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem wechselkursbereinigten Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Aufgrund erheblicher Wechselkurseffekte geht Bosch davon aus, dass das nominale Umsatzwachstum über diesem Korridor liegen kann. "Unsere wirtschaft­liche und technologische Stärke in den etablierten Geschäftsfeldern ermöglicht uns die Erschließung neuer Marktsegmente", sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Vorlage der Bilanz in Gerlingen. Einer der Schwerpunkte des künftigen Umsatzwachstums sind internetfähige Produkte und internetbasierte Dienstleistungen.

Stabilisierter Mark für Innentüren in Europa


Der Markt für Innentüren in Zentral- und Osteuropa (Polen, Tschechien, Slowakei und Slowenien) konnte sich im Jahr 2014 stabilisieren. Der Handel verzeichnete laut einer Studie von Interconnection Consulting einen mengenmäßigen Rückgang von Minus 1,0 Prozent, was einem Marktwert von 698,5 Mio. € bzw. 5,76 Mio. verkauften Türen entspricht. Am meisten profitieren polnische Türenhersteller, die weiterhin erfolgreich in ausländische Märkte eindringen. Laut Interconnection Consulting wird der Markt bis 2018 wertmäßig um durchschnittlich 5,4 Prozent pro Jahr wachsen.
Die jeweilige Marktentwicklung in Slowenien, der Slowakei und Tschechien ist jedoch schwächer. Alle drei Länder sind immer noch von der Finanzkrise und ihren Nachwirkungen negativ beeinflusst. Einzig die enorme Größe und stabile Entwicklung des polnischen Marktes im Jahr 2014 konnte den Gesamtmarkt vor einem weiteren Rückgang bewahren. Mit 77,5 Prozent Marktanteil umfasst Polen den Löwenanteil, gefolgt vom Tschechien und der Slowakei. Slowenien ist bei weitem der kleinste Player und deckt 1,3 Prozent des Anteils ab.
Fast die Hälfte des Gesamtmarktes (48,6 Prozent) wird durch laminierte Türen mit den drei Untertypen CPL (Continuous Pressure Laminate), HPL (High Pressure Laminate) und Dekorationsfolien (mit Dekor-Oberflächen beklebte Türen) besetzt. Aktuell ist die letztgenannte Methode aufgrund des breiten Angebots (z. B. wie laminierte Papiersorten oder PVC-Folien) und des geringen Preises am beliebtesten. Dennoch erwartet Interconnection Consulting stärkere Wachstumsraten für CPL und HPL in den…
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