Knauber, Innovation Store
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Im Innovation Store testen 17 Projektpartner innovative Handelskonzepte.
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Knauber

Gesucht: Mehrwert für den Kunden

Die 17 Netzwerkpartner des Innovation Store, der im Knauber-Markt in Pulheim eingerichtet wurde, haben zur Halbzeit eine Zwischenbilanz gezogen.
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Rund ein Jahr nach der Eröffnung des Innovation Store in der Knauber-Filiale in Pulheim haben die Initiatoren und die beteiligten Unternehmen im November eine Zwischenbilanz gezogen. Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin von Knauber, nannte den Innovation Store „eine geniale Plattform des Dialogs zwischen Lieferanten und Handel“, die dabei helfe, dass sich „beide Seiten noch besser kennen und verstehen lernen“.
Sie hob genauso wie Peter Stechmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Alpina, der die Sicht der 15 Industriepartner zusammenfasste, hervor, wie sehr alle Beteiligten von den gemeinsam gewonnenen Erkenntnissen profitieren – unter anderem deshalb, weil Knauber auch in großer Transparenz Einblicke in die die notwendigen Kennzahlen gewähre, wie Stechmann betonte. „Das haben wir so noch nicht erlebt“, zeigte sich Stechmann von der Offenheit im Austausch miteinander beeindruckt.
Wissenschaftlich begleitet werden die Aktivitäten dieser Sonderfläche und einzelnen POS-Konzepte im Pulheimer Markt vom IFH Köln. Es gehe den beteiligten Partnern darum, „herauszufinden, mit welchen Innovationen der stationäre Handel im digitalen Zeitalter erfolgreich sein kann“, beschrieb dessen Geschäftsführer Boris Hedde den Ansatz. Die Frage für den Handel laute: „Wie schaffe ich im Handel eigentlich Mehrwert für den Kunden?“ Die Antworten werden unter anderem durch Tests am Point of Sale und durch Workshops mit Knauber-Kunden gesucht.
Die 17 Netzwerk-Partner aus Handel, Industrie, Dienstleistung und Wissenschaft testen in Pulheim innovative Handelskonzepte für das stationäre Geschäft und Produktneuheiten. Dabei geht es auch um die Digitalisierung und den Cross-Channel-Handel.
Ein Beispiel für den Mehrwert aus Kundensicht sind digitale Produktfinder, die Osram und Fischer im Pulheim installiert haben und die den Kunden im Regal zum passenden Artikel lotsen. „Digitalisierung ist per se noch kein Mehrwert“, analysiert Hedde den gelungenen Test. Dagegen hat der Kunde den Mehrwert der Convenience bei der Produktsuche erkannt.
Ein weiterer Wunsch von DIY-Shoppern: Im Baumarkt sollen Produkte ausprobiert werden können (69 Prozent). Dies macht Caramba in seinem neuen Innovation-Store-Projekt möglich. An verschiedenen…
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