Eisenwarenmesse 2016 Köln, Messe-Eingang
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Ungewohnte Bilder: Andrang am Messe-Eingang.
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Internationale Eisenwarenmesse

Gut gefüllte Gänge

Die Internationale Eisenwarenmesse 2016 in Köln überraschte mit einer guten Stimmung, wenn auch die Besucherzahlen "nur" konstant blieben.
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Die Internationale Eisenwarenmesse lebt. Wie selten in den vergangenen Jahren zuvor strahlte die diesjährige Eisenwarenmesse eine fast ungewohnte Zuversicht aus und wirkte als echter Branchenmotor. "Gut gefüllte Gänge - gut gefüllte Bücher", schrieb die Koelnmesse in ihrer Bilanz. Und sie hat mit dieser Feststellung recht.
Als die Messe am 8. März nach drei statt vorher vier Tagen Laufzeit ihre Tore schloss, waren rund 44.000 Fachbesucher aus 124 Ländern  nach Köln gekommen. "Wir freuen uns über das hervorragende Ergebnis der Internationalen Eisenwarenmesse 2016. Ein absolutes Highlight war der DIY Boulevard. Die Stände waren hoch frequentiert", bilanzierte Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse. "Durch die konzeptionellen Veränderungen und die Erweiterungen um branchenre­levante Themen wie E-Commerce wurde die Qualität der Veranstaltung ausgebaut und hat Fachbesucher und Aussteller gleichermaßen überzeugt." Rund 2.670 Anbieter aus 55 Ländern lockten die internationalen Fachbesuchern drei Tage lang an. Der Auslandsanteil blieb mit 86 Prozent auf konstant hohem Niveau. 
Die konzeptionellen Ände­rungen zahlen sich aus. Mit 144.000 m² lag die Ausstellungsfläche auf Vorveranstaltungsniveau. Deutschland stellte das Land mit dem größten Ausstellerwachstum. Die Anzahl der deutschen Aussteller stieg signifikant um 6,3 Prozent. Neben Deutschland waren Aussteller aus Europa Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien stark vertreten.
Wichtige Impulse setzte der DIY Boulevard, der auf 230 Metern mittig durch die Halle 5.1 führte. Unter den rund 40 Ausstellern waren namhafte Messerückkehrer wie Abus, Burg-Wächter, Fischer, Hettich, Mellerud, Steinel, Tesa und Westag. "Wir hatten diesmal anders als bei den vergangenen Messen an allen Tagen enormen Zulauf bei uns am Stand. Natürlich führen wir dies auf den DIY Boulevard zurück, der bei allen Beteiligten - Ausstellern wie auch Einkäufern - großen Zuspruch fand und so etwas wie eine Sogwirkung ausübte", beurteilte Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des BHB, das neue Format. Auch die Verdichtung der Messe bewertete er positiv: "Da auch der Sonntag ein extrem besucherstarker Messetag war, wird unsere Einschätzung bestätigt, dass die Konzentration der Eisenwarenmesse auf drei Tage die richtige Entscheidung ist. Natürlich ist aber diese Veranstaltung nur ein Schritt in die richtige Richtung des Ausbaus und der Positionierung der Messe als wesentliche Fachmesse der Home Improvement Branche!" 
Der DIY Boulevard…
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