Aufsichtsratsvorsitzender der Eurobaustoff, Boy Meesenburg
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„Es herrschen fröhliche Zeiten für die Eurobaustoff“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Eurobaustoff, Boy Meesenburg, in Frankfurt/Main.
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Eurobaustoff

Fröhliche Zeiten

Die diesjährige Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff in Frankfurt/Main war von allgemeiner Zufriedenheit geprägt.
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"Es herrschen fröhliche Zeiten für die Eurobaustoff." Mit diesen Worten kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende der Kooperation, Boy Meesenburg, die jüngste Umsatzentwicklung auf der Gesellschafterversammlung auf der diesjährigen Gesellschafterversammlung in Frankfurt/Main. "Schwarz müssten da eher die Wettbewerber tragen", sagte er. Hosianna aller Orten eben. Die Eurobaustoff hatte gerade das erste Quartal mit einem Plus zentral abgerechneten Umsatzes von 5,3 Prozent abgeschlossen. Im Einzelhandel ist betrug der Zuwachs sogar 6,5 Prozent. Das Zentraleinkaufsvolumen belief sich auf insgesamt 1,2 Mrd. €.
Ulrich Wolf, Vorsitzender der Geschäftsführung, kündigte in seiner Rede Gespräche mit rund einem Dutzend Eurobaustoffmitgliedern wegen deren Doppelmitgliedschaft bei der EMV-Profi an. Er äußerte auch seine Skepsis hinsichtlich der geplanten Kooperation von ZEB und Holzring. Die Partner hätten einfach zu unterschiedliche Interessen, meint Wolf.
Das Treffen der Eurobaustoff-Gesellschafter begann mit einem gemeinsamen Fußball-Gucken im Palmengarten. Von den 475 Gesellschaftern waren dann bei der Hauptversammlung 223 anwesend. Einschließlich der erteilten Vollmachten sind mehr als 83 Prozent der Gesellschaftshäuser vertreten.
Sehr zufrieden zeigt sich die Kooperation insgesamt mit der Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2016. Das zentral abgerechnete Einkaufsvolumen der Kooperation belief sich demnach zum 30. Juni 2016 auf 2,85 Mrd. €. Das entspricht einer Steigerung von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
"Der deutsche Konjunkturmotor Bau läuft nach langer Zeit wieder auf vollen Touren", beschreibt Ulrich Wolf, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung, die derzeitige Entwicklung. "Die Nachfrage nach Wohnraum wird derzeit nicht annähernd befriedigt, so dass wir auch in den nächsten Jahren mit einer ähnlichen Entwicklung in unserer Branche rechnen."
Rund 300.000 Wohneinheiten stehen bisher jährlich in den Büchern des Baugewerbes. Marktuntersuchungen zeigen aber, dass in den nächsten zehn Jahren mindestens 400.000 Wohnungen gebaut werden müssten, um den Bedarf zu decken. Wie stark das Einkaufsvolumen der Kooperation von dieser Wohnungssituation in diesem Jahr geprägt ist, zeige auch das Plus von 5,1 Prozent im Großhandel.
Der…
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