Fyta, Sensor Fyta Beam, App
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Die Daten, die der Sensor Fyta Beam liefert, werden von der App ausgewertet und in leicht verständliche Botschaften übersetzt.
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Smart Home und Sicherheit - Fyta

„Ich habe Durst"

Das Berliner Start-up Fyta will Pflanzen eine Stimme geben, damit die Plant Lovers unter den Millennials wissen, was sie für ihr geliebtes Grün tun sollen.
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Wer ein Start-up gründet, braucht neben der guten Idee, dem Know-how und viel Optimismus auch eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein. Dass sie diese Eigenschaften mitbringen, haben die Gründerinnen von Fyta der Gartenbranche bei zwei viel beachteten Auftritten in der jüngsten Zeit bewiesen.
Anfang September auf der Spoga+Gafa haben Claudia Nassif und Sylvie Basler den Gardena garden award gewonnen. Ende Oktober dann traten sie auf dem IVG-Forum Gartenmarkt auf und erklärten: "Wir möchten zur Brand für Millennials im Bereich Indoor Gardening werden." So viel Selbstbewusstsein muss schon sein: Es geht ihnen gleich um eine ganze Generation.
Dabei gehören die beiden dieser Generation gar nicht an. Die Produkte, die es bislang auf diesem Teilmarkt gebe, beträfen "in der Geschmacklichkeit eher unsere Generation und nicht die der Millenials". Dem wollen sie mit Fyta Beam etwas entgegensetzen, einem Sensor, "der Pflanzen eine Stimme gibt".
Das Gerät misst Luftfeuchtigkeit, Bodennährstoffgehalt, Raumtemperatur und Lichtintensität. Auf Basis dieser Daten macht er Aussagen über die Lebensbedingungen der Pflanze, vergleicht sie mit den typischen Bedürfnissen der jeweiligen Pflanzenart und schickt dem Plant Lover eine Nachricht auf die App, damit auch der in pflanzlichen Dingen unbedarfte Millennial - und das sind die meisten - weiß, was zu tun ist. "Ich habe Durst", liest er da beispielsweise und soll so seine Pflanze immer besser verstehen, damit er sie eines Tages auch ohne Sensor pflegen kann.
Fyta Beam ist, sind seine Erfinderinnen überzeugt, vielen anderen Pflanzensensoren in zweierlei Hinsicht überlegen: Der Sensor aus Edelstahl misst die Spannung nicht nur zwischen zwei einzelnen Punkten, sondern über die ganze Länge hinweg und kann dadurch umfangreichere Daten erheben.Punkt zwei ist die bereits erwähnte "Geschmacklichkeit": "Es muss gut aussehen", lautet die einfache Formel fürs Millennial-gerechte Design. Gelöst hat das Start-up diese Aufgabenstellung unter anderem dadurch, dass der Fyta Beam aus Borosilikatglas statt aus Kunststoff gefertigt ist; mit seiner reflektierenden Oberfläche verschwindet er quasi in seiner Umgebung.
Im Juni 2018 in Berlin gegründet, hatte Fyta im Dezember 2018 einen ersten Prototyp entwickelt. Im Mai begann eine…
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