Hellweg, DHL-Packstation
Bildunterschrift anzeigen
Die DHL-Packstation am Eingang bringt zusätzliche Frequenz.
diy plus

Hellweg

Auf Effizienz getrimmt

Hellweg arbeitet an der Modernisierung seiner Standorte und setzt auf der Fläche auch auf neue Kompetenzschwerpunkte.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Hellweg investiert derzeit massiv in die Modernisierung seiner Standorte. Von den elf Eröffnungen, die der Baumarktbetreiber aus Dortmund seit April vergangenen Jahres vorgenommen hat, waren - die Vertriebslinie Baywa Bau- und Gartenmärkte eingerechnet - nur zwei Neueröffnungen, und zwar der Hellweg in Fürstenfeld in Österreich und der Baywa-Markt in Straubing. Ansonsten hat das Unternehmen nur Wiedereröffnungen vollzogen.
Aber was heißt "nur"? Neun Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen bei laufendem Betrieb in nicht einmal einem Jahr, das will erst einmal gestemmt sein. Immerhin geht es um eine Gesamtverkaufsfläche von rund 80.000 m², die in dieser Zeit modernisiert und teilweise erweitert wurde. Und die Modernisierungswelle rollt weiter: Im Jahr 2018 wurden zwölf, in diesem Jahr werden neun Bestandsmärkte - in zwei Jahren also insgesamt 21 - überarbeitet.
Dafür gibt es zwei Hauptmotive, nämlich Nachhaltigkeit und Flächenproduktivität. Genau genommen könnte man sagen, es geht dabei um ein Ziel: Effizienz der Verkaufsfläche.
Wie detailgenau Hellweg die Marktumbauten nach diesen Aspekten durchexerziert hat, lässt sich am Beispiel des Marktes in Hagen sehen. Dort hat man die Gänge von den bisher üblichen zweieinhalb Metern auf zwei Meter verschmälert und in den Seitengängen auf die Kopfgondeln verzichtet und so Platz gewonnen. "Es sind sogar neue Sortimente hinzugekommen", berichtet die stellvertretende Marktleiterin Sonja Görten.
Auf diese Weise kann der Markt auf rund 2.000 m² verzichten. Die Fläche ist an einen BOC-Fahrradmarkt vermietet, der im März öffnet. Die beiden Fachmarkt-Formate sollen sich gegenseitig Frequenz bringen.
Ein weiterer Frequenzbringer steht vor dem Eingang: eine Packstation von DHL, wie sie bei den meisten Hellweg-Märkten zu finden ist. Dass dort das eine oder andere Amazon-Paket auch mit Baumarktartikeln abgeholt werden dürfte - geschenkt. Viel wichtiger ist, dass Hellweg selbst nun im Online-Geschäft kompetenter mitmischt.
Seit Januar bietet Hellweg einen Click & Collect-Service. Das hat auch Auswirkungen auf die Gestaltung des Eingangsbereichs. Statt eines einfachen Info-Counters hat man einen großzügigen Kundenempfang eingerichtet, an dem die bestellte Ware ausgegeben wird.
Bei der Planung der Umbauarbeiten habe man sich "bewusst entschieden: der Eingang zuerst", erzählt Sonja Görten. Von den Kunden sei das auch honoriert worden.
Was den Eingang ebenfalls aufwertet und schon von außen sowie vom Windfang aus ins Auge fällt, ist die neue…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch