HHG, Logo
Bildunterschrift anzeigen
diy plus

Herstellerverband Haus & Garten

Zwischen Normalität und Wahnsinn

Ralf Rahmede, HHG-Geschäftsführer, zu den Corona-Auswirkungen auf seinen Verband und die Verbandsarbeit.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Der Herstellerverband Haus & Garten e.V. hat schon seit seiner Gründung den Fokus auf die Vertriebsaktivitäten seiner Mitglieder gehabt. Das hat sich auch jetzt in einer Krise mit einem derartigen Ausmaß als richtig erwiesen. Wir konzentrieren uns auf die Zusammenarbeit zwischen unseren Mitgliedern und deren Kunden. Das sind mit deutlichem Schwerpunkt natürlich Baumärkte, aber auch mit wachsender Bedeutung andere Vertriebskanäle.
Neben der Normalität kam nun seit der Corona-Epidemie noch der Wahnsinn hinzu. Erst sprachen wir von den riesigen Problemen der Warenversorgung aus China wegen des Corona-Ausbruchs und des chinesischen Neujahrs und dann wechselte das Blatt und die Epidemie kam auch zu uns. Dann standen wir vor der Thematik der Schließung aller Märkte. Und schließlich begann die Detailarbeit und Analyse. Hier gab es jetzt neben den vielen Allgemeinthemen wie Kurzarbeit, Notkredite, tägliche neue Gesetzte usw. auch viele Anfragen unserer Mitglieder zum Thema der Zusammenarbeit mit ihren Kunden, wo es vereinzelt auch schwierige Situationen gab.
Außerdem war schnell klar, dass wir es nicht mit einem lokalen deutschen Thema zu tun haben, sondern dass es in den anderen europäischen Ländern überwiegend noch viel heftiger zuging als bei uns in Deutschland. In den meisten europäischen Ländern waren oder teilweise sind noch (Stand: 1.5.2020) alle Baumärkte geschlossen. Und endlich musste auch gelernt werden, mit den unterschiedlichen Regulierungen der einzelnen Länder in Europa umzugehen. Hinzu kamen natürlich am Anfang auch noch hier bei uns in Deutschland die unterschiedlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer.
Alle Systeme der Lieferanten mussten schnellstmöglich auf die Situation angepasst werden. Es wurden, sollten oder durften keine Außendienst- oder Servicebesuche mehr gemacht werden. Was also passiert mit der angelieferten Ware? Wer macht die Bestellung? Wer macht die Warenverräumung? Und noch vieles mehr. Aber wie schon erwähnt: Die Normalität ging auch weiter, nur anders.
Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel musste sich in kürzester Zeit nahezu komplett ändern. Neben dem Thema Ware wurde plötzlich nahezu flächendeckend das Thema Home-Office notwendig. Wir beim HHG mussten dafür erst einmal Einiges initiieren. Das gilt…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch