Hornbach Erich Harsch
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Auf der diesjährigen Jahresbilanzpressekonferenz von Hornbach feierte Erich Harsch als Chef der Baumärkte seine Öffentlichkeitspremiere bei den Pfälzern.
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Hornbach

Unterdrückte Glücksgefühle

Erschrocken über die eigenen guten Zahlen - nein, das ist man bei Hornbach nicht. Aber ein leichtes Staunen ist schon mit dabei.
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Außerordentlich positive Umsatz- und Ergebniszahlen für das vergangene Geschäftsjahr, aber auch für die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres konnten die Hornbach-Verantwortlichen auf ihrer Jahresbilanzpressekonferenz Ende Mai 2020 bekanntgeben, die erstmals - Corona-bedingt - rein virtuell stattfand. Man hatte schon das Gefühl, dass das Managementteam seine Glücksgefühle etwas unterdrücken musste. Insgesamt meldet der Baumarktbetreiber für das Geschäftsjahr 2020/21 (endete am 29. Februar 2020) ein flächen- und währungsbereinigtes Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 4,428 Mrd. Euro; das Wachstum betrug in Deutschland 6,5 Prozent sowie 8,9 Prozent im Ausland. National ist das der höchste Anstieg seit dem Geschäftsjahr 1993/94 sowie international seit dem Geschäftsjahr 2000/01.
Die Flächenproduktivität im DIY-Einzelhandel erreichte 2019/20 mit 2.386 Euro pro Quadratmeter einen neuen Rekordwert. Der Onlinehandel, den Hornbach mit seinem stationären DIY-Geschäft zum Interconnected Retail (ICR) verknüpft, trug mit einer zweistelligen Wachstumsrate zur dynamischen Umsatzentwicklung im Konzern bei. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH verzeichnete ein Umsatzplus von 13,2 % auf 299 Mio. Euro.
"Das vergangene Geschäftsjahr 2019/20 verlief für uns äußerst erfolgreich. Das Wetter spielte mit, wir fanden großen Zuspruch bei den Kunden und hatten die Kosten im Griff. Unterm Strich sind wir sehr profitabel gewachsen.", sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Management AG, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Hornbach Holding AG & Co. KGaA bei der Bilanzpressekonferenz.
Die Pressekonferenz war auch eine Premiere des neuen Hornbach-Baumarkt-Chefs Erich Harsch. "Die ersten fünf Monate bei Hornbach sind gewaltig anders verlaufen, als ich es mir vorgestellt habe", sagte er. Der Start in das neue Geschäftsjahr 2020/21 war wegen der Coronakrise mit großen Unsicherheiten verbunden. Von den Einschränkungen weiter Teile des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sei, so das Unternehmen, das DIY-Einzelhandelsgeschäft weniger stark betroffen gewesen als zunächst befürchtet. Zwar mussten Hornbach-Märkte in mehreren Ländern und Regionen das stationäre Geschäft mit privaten Verbrauchern teilweise für mehrere Wochen unterbrechen, jedoch seien insbesondere der Einkauf über den Onlineshop, das Abholen von online reservierter Ware sowie in den meisten Fällen Umsätze mit gewerblichen Kunden weiterhin möglich gewesen. Damit gab es an keinem…
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