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Die grüne Welle bleibt

Das Marktforschungsunternehmen USP hat sich den Gartenmarkt genauer angesehen. Seine Prognose: Corona, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und smarte Technologien sorgen dafür, dass der Trend zum Gärtnern trotz Schwankungen anhält. 
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Bereits 18 Monate ist es her, dass der erste europäische Fall von Corona gemeldet wurde. Seither waren wir immer wieder im Lockdown und haben viel mehr Zeit zuhause verbracht. Für einige von uns ist das leichter als für andere, was oft mit der Art und Größe des Zuhauses zu tun hat, und mehr noch mit dem Vorhandensein eines Gartens – ein Stückchen  unter freiem Himmel, wo man sich entspannen, essen, trinken oder kochen und sich mit (einigen) Freunden treffen kann.

Mehr als die Hälfte der europäischen Haushalte (56 Prozent) hat einen Garten. Deutschland und Österreich sind mit dem europäischen Durchschnitt vergleichbar, denn hier sind es 50 und 55 Prozent.

Für diese Gartenbesitzer hat sich der Gartenmarkt in den vergangenen Jahren verändert und wird sich wohl noch weiter ändern. Die wichtigsten Gründe dafür sind die so genannten „World Changers“, „Market Changers“ und „Product Changers“.

World Changer Corona: Der europäische Gartenmarkt war stark von dem Virus betroffen, denn Covid-19 hat den Einzelhandel in nie dagewesener Weise beeinträchtigt. In vielen europäischen Ländern mussten Gartencenter und Baumärkte schließen; das bedeutete, dass es für die Verbraucher schwieriger wurde, Gartenprodukte zu kaufen. Besonders frustrierend war das für die Händler, weil sie zu den Spitzenmonaten März und April schließen mussten und gleichzeitig wussten, dass ihre potenziellen Kunden zuhause saßen und wenig zu tun hatten.

Zum Glück hat sich der Markt schnell von diesen Schließungen erholt, als die Verbraucher wegen der Lockdowns mehr Zeit zuhause verbracht haben. Das waren schon zwei der drei hauptsächlichen Antriebskräfte hinter dem rasant wachsenden Trend zur Gartenverschönerung: Ohne die Notwendigkeit, ins Büro zu fahren, und bei begrenzten Betätigungsfeldern stand mehr Zeit zur Verfügung, um Home-Improvement-Projekte anzupacken. Und indem sie, zweitens,  mehr Zeit zuhause und im Garten verbrachten, sahen sich die Verbraucher viel stärker mit möglichen Projekten konfrontiert.

Der dritte Punkt, der das Wachstum auf dem Gartenmarkt voranbrachte, ist das Budget. Der Bedarf und die Zeit waren vorhanden, aber um Gartenprojekte zu realisieren, braucht man auch Geld. Wegen der Lockdowns hatten die Verbraucher plötzlich ein größeres Budget zur Verfügung, denn Ausgaben für Dinge wie Restaurantbesuche und dergleichen fielen aus.

Die Frage ist nun: Wird diese Welle der Gartenverschönerung 2021 anhalten? Die einfache Antwort lautet: Ja. Unsere Indikatoren deuten auf ein weiterhin…

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