Kingfisher steigt bei Hornbach ein

27.11.2001

Finanzielle Beteiligung und operative Zusammenarbeit

Kingfisher will 25 Prozent plus eine Aktie an den stimmberechtigten Stammaktien der Hornbach Holding AG übernehmen. Das entspricht einer Beteiligung von 12,5 Prozent plus eine Aktie am gesamten Eigenkapital der Holding. Die unternehmerische Führung bleibt bei Hornbach, teilte das Unternehmen mit. Die Beteiligung steht noch unter dem Vorbehlt der Zustimmung der Kartellbehörden. Bislang werden die vier Millionen nicht börsennotierten Stammaktien von den Familien Hornbach gehlten. Unberührt davon bleibt die andere Hälfte des Grundkapitals, die börsennotierten vier Millionen stimmlosen Vorzugsaktien in Streubesitz. Die Stammaktionäre und Kingfisher haben sich außerdem auf eine über die Finanzbeteiligung hinausgehende Zusammenarbeit im operativen Geschäft verständigt. Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Holding AG, erwartet für das internationale Wachstum der Gruppe „eine neue Qualität und zusätzliche Dynamik“. Ein kleinerer Teil des Erlöses soll nach Unternehmensangaben die steuerliche Belastung beim Übergang auf die nächste Generation abfedern. Kingfisher verfolgt mit der Beteiligung nach Aussage von Chief Executive Officer Sir Geoffrey Mulcahy das Ziel, „an Hornbachs künftigem Wachstum in Europas größtem Markt teilzuhaben“. Beide Unternehmen sprechen von einer strategischen Allianz. Kingfisher wird zwei Sitze im sechsköpfigen Aufsichtsrat der Holding bekommen und einen Sitz im Aufsichtsrat der Hornbach-Baumarkt-AG, an der die Holding 80 Prozent der Aktien hält.
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