Es weihnachtete sehr

Die Online-Händler in Europa freuen sich über mehr Surfer, die mit dem Wunschzettel auf ihre Websites gehen – und dort 71 Prozent mehr Geld lassen als vor einem Jahr.

Die Online-Händler in Europa haben im Weihnachtsgeschäft 2001 eine wesentliche Steigerung der Nutzung ihrer Websites und ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet. Rund zehn Mio. Deutsche haben im Dezember über das Internet eingekauft, hat der Internet-Marktforscher Jupiter MMXI ermittelt. Europaweit waren knapp 33 Mio. Menschen für Weihnachtseinkäufe im Netz unterwegs. Die Jupiter-Studie geht davon aus, dass die Surfer rund 2,9 Mio. € in den virtuellen Einzelhandelskassen gelassen haben; das würde einem Wachstum von 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprechen. Generell sei zu beobachten, dass die Zahl der Surfer, die einen Online-Shop besuchen, stärker wächst als die Zahl der Internetnutzer allgemein. So war die Zahl der deutschen Besucher von Retail-Sites im Dezember 2001 fast um die Hälfte höher als vor Jahresfrist, während die Zahl der User insgesamt im selben Zeitraum nur um 35 bis 40 Prozent gestiegen ist. In die Riege der fünf erfolgreichsten deutschen Händlerseiten sind den Angaben zufolge im Laufe des Weihnachtsgeschäfts erstmals zwei Unternehmen aus dem stationären Handel aufgerückt, die beide auch DIY-Artikel im Sortiment haben: Auf Platz drei und vier lagen Otto.de und Tchibo.de, die beide jeweils acht Prozent der gezählten 9,866 Mio. Online-Shopper erreicht haben.
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